Gastronomieunternehmer Glatzner lebt für das Element Wasser

Gastronomieunternehmer Glatzner lebt für das Element Wasser

Florian Glatzner, Gastronomiebetreiber vom „Lakeside“, der „Sunset Bar“ und dem „Décor im Wiener Augarten“, verbindet das Nützliche mit dem Angenehmen. Er arbeitet und sportelt am Wörthersee.

Die Sonne geht auf, leichter Nebel liegt über dem Wörthersee, das Wasser ist spiegelglatt. Für Florian Glatzner, 34, ideale Voraussetzungen, um seinen Tag zu beginnen. Ein Bootsmotor wird gestartet, und Glatzner schlüpft in seinen Wasserski. Gischtfontänen steigen hoch, wenn er seine Bogen in das glatte Wasser zirkelt. Nach ein paar Runden geht er erfrischt zur Arbeit, wenn er in seinen Gastronomiebetrieben „Lakeside“ und „Sunset Bar“ am Wörthersee nach dem Rechten sieht. Hier am Wasser ist der gebürtige Wiener in seinem Element. Hier kann Glatzner das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden. „Entweder fahre ich Wasserski, gehe schwimmen oder radle rund um den See.“

Wassersport und Gastronomie bestimmten schon in der Jugend sein Leben. Während des Betriebswirtschaftsstudiums jobbte Glatzner bei der Bootsvermietung in Reifnitz und holte sich bei Hannes Jagerhofers Agentur „Acts“ die ersten Erfahrungen im Eventbereich. Dann wechselte er für ein Jahr zu Ernst & Young, um dort seine Diplomarbeit zu schreiben. Lehrreich, aber auch ein Schlüsselerlebnis für den Mann: Er fand weder Gefallen am Tragen von Anzug und Krawatte noch wollte er in einem großen Konzern arbeiten. Also wechselte er in den Event- und Gastronomiebereich. Mit einem Partner erwarb er die frühere Strandbar am Wörthersee und wandelte diese in das heutige Restaurant „Lakeside“ um, das von „Gault Millau“ mit einer Haube bedacht wurde. Als Nächstes übernahm er die „Sunset Bar“ neben dem Strandbad in Klagenfurt und streckte seine Fühler bald nach Wien aus.

Nur nicht Nudeln

Aber das Quäntchen Zeit, das ihm bleibt, widmet er seiner Passion: „Wasserskifahren ist ein schneller Kraftsport, der den ganzen Körper beansprucht, große Konzentration und eine genaue Technik verlangt, sonst fängt man zu nudeln an“, erklärt er lachend. Für Clubmeisterschaften und das ganze Chichi rundherum hat er nicht viel übrig. „Ich fahre einfach just for fun und um die Jugend zu motivieren.“ Sagt’s, schlüpft wieder in die Skier und fährt in einem großen Bogen davon.

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