Eine schrecklich nette Familie

Die Roses, Eigentümer und Betreiber des femininen Fashion-Labels "Jones“, leben Zusammengehörigkeit in jeder Phase ihres Daseins: im Privaten ebenso wie im Job.

Eine schrecklich nette Familie

Der Tisch hat für die Familie Rose eine besondere Bedeutung: Er ist das Zentrum ihres Lebens. Im Business entstehen auf diesem Möbel neue Ideen für feminine Mode, werden Stoffe, Entwürfe und Kollektionen präsentiert und der kaufmännische Part abgewickelt. Aber auch im Privatleben der Roses ist der Tisch Lebensmittelpunkt. "Beim gemeinsamen Essen starten wir in den Tag und lassen diesen ebenso ausklingen“, beschreibt Gabor Rose, 58, Geschäftsführer der Modekette "Jones“, das tägliche Ritual.

Doch nicht nur die Kommunikation steht bei den Familienzusammenkünften im Vordergrund. Gemeinsam ist den Roses auch, dass sie allesamt gerne kochen. Und wie im Business hat auch am Herd jeder seinen Part. Mastermind Gabor, der für die Produktion und den Groß- und Einzelhandel verantwortlich zeichnet, ist begeisterter Fleisch- und Nachspeisen-Koch. Seine Frau Doris, 48, der kreative Kopf von Jones, hat sich auf Beilagen spezialisiert. Und Tochter Jennifer, 28, Head of Communication und Accessoires, ist eine Allrounderin: Sie kocht quer durch die Weltküche.

Rückengymnastik und Föhnen

Um 6.23 Uhr ist Tagwache bei den Roses. Nesthäkchen Olivia springt als Erster aus den Federn. Papa Gabor lässt den Hund in den Garten und widmet sich seiner morgendlichen Rückengymnastik im Freien. Dann bereitet er seiner Jüngsten das Frühstück und Mama Doris frisch gepressten Saft und Kaffee. Gabor Rose hat aber auch Talent zum Friseur. "Er föhnt seiner kleinen Prinzessin fast täglich die Haare“, verrät Doris Rose ein Badezimmer-Geheimnis.

Das Wort "Familie“ wurde bei Gabor Rose immer schon großgeschrieben. "Bei uns gab es den heiligen Samstagmittag“, erzählt er, "und da war null Chance, abzusagen.“ An dieser Tradition hält er noch heute fest, auch unter der Woche. Wenn um 13 Uhr der Hunger kommt, geht er mit Ehefrau Doris, Tochter Jennifer und seiner Schwester Marika Altmann, die für die Jones Mitarbeiter-Akademie zuständig ist, zu Tisch. "Wir gehen bewusst raus, damit wir unsere Privacy haben und abschalten können“, erzählt er.

Am Wochenende schwingt er dann selbst den Kochlöffel. Frische Zutaten werden am Markt und vor allem saisonal eingekauft. Spargel aus Peru oder Knoblauch aus China kommen nicht ins Sackerl, schon aus Umweltgründen. Dafür hält Doris Rose beim Kochen stets ein küchenfremdes Utensil parat: den Feuerlöscher, "weil Gabor die Pfannen extrem heiß macht“, wie sie lachend erzählt.

Hang zum Süßen

Und wie im Modebusiness haben die Roses auch beim Essen einen gemeinsamen Nenner: Sie sind allesamt Naschkatzen. Dabei deckt Doris den süßen Gusto mit Tiramisu und Schoko-Mousse ab, Tochter Jennifer kreiert Mini-Schaumrollen, und Gabor hat sich auf Sorbets und Palatschinken spezialisiert. Und damit der Energiehaushalt ob der vielen Kalorien in Balance bleibt, treiben Roses regelmäßig Sport. Doris und Gabor trifft man zweimal die Woche beim Workout im Columbus Health & Fitnessclub in Wien-Favoriten an. "Das ist ein guter Morgenstart“, so Doris Rose, "und Probleme lösen sich im Gym gleichsam in Luft auf.“ Jennifer beschreitet lieber den philosophischen Weg und widmet sich dem Yoga.

Models in eigener Sache

Dynamisch, fesch und sympathisch - die Roses sind im wahrsten Sinne des Wortes eine Bilderbuchfamilie und präsentieren sich auch so. Denn diese Ausstrahlung kommt auch bei den Werbeauftritten bestens rüber, wo die Familie samt Freunden selbst Modell steht.

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