Die besten Damenuhren der Saison

Die richtige Uhr ist grundsätzlich eine Frage des persönlichen Stils. Doch auch der Anlass gibt gewisse Regeln vor. Die Vielfalt an Modetrends macht die treffsichere Entscheidung nicht immer leicht.

Grundsätzlich orientiert sich die Uhrenmode natürlich an der Haute Couture, sie wird jedoch auch durch eigene, historisch gewachsene Merkmale geprägt. Dadurch entsteht eine denkbar große Auswahl, welche die Käuferin auf eine harte Probe stellt. Schließlich weiß man, dass korrekte Entscheidungen in Stylingfragen Modebewusstsein und Stilsicherheit signalisieren.

Die nachhaltige Wirkung des ersten optischen Eindrucks spielt sich meist im Unterbewusstsein ab. Man empfindet seinen Gesprächspartner als kompetent und meinungsbildend oder eben als unsicher oder gar langweilig. Woran das im Detail liegt, lässt sich nicht genau festmachen. Schließlich kommen auch angeborene oder erlernte Parameter dazu, wie Stimmfärbung, Ausdrucksweise, Mimik und Gestik, Frisur und Make-up.

Unzählige Studien, Bücher und Personal Trainer beschäftigen sich mit der Frage des korrekten Auftritts bei geschäftlichen Besprechungen, Präsentationen oder Business-Events. Sie alle bestätigen, dass ein gelungenes Styling Stärken unterstreichen und Schwächen bis zu einem gewissen Grad wettmachen kann. Zumindest auf den ersten Blick. Über die richtige Uhr zu all diesen Anlässen gibt es keine Studien, und doch schreibt man diesem kleinen Accessoire neben Schuhen, Taschen und Schmuck eine große Signalwirkung zu.

Wrist Management

Es ist vielleicht nicht der erste Blick, sondern der zweite oder dritte, mit dem auch Stylingdetails wie Schmuck oder Uhren wahrgenommen werden. Und wie so oft gilt auch hier: Wenn etwas nicht zusammenpasst, fällt es sofort auf und lenkt unter Umständen die Gedanken des Gesprächspartners in die falsche Richtung.

Passendes hingegen wird als positiver Eindruck abgespeichert und beschäftigt den Beobachter nicht weiter. Da die meisten Frauen mehrere Uhren besitzen, hier ein paar Grundregeln: Von allzu sportlichen Uhren ist zum Business-Outfit ebenso abzuraten wie von Alltagsmodellen zu eleganten Abendanlässen. Chronographen, die es inzwischen in verschiedensten Stilformen gibt – für Damen sind diamantbesetzte Modelle besonders chic –, wirken immer dynamischer als klassische Dreizeiger-Uhren, die eher konservative Zurückhaltung signalisieren.

Was gar nicht geht: auffällige Trash-Uhren zu klassischen Business-Outfits. Aufdringliche Logoprints und knallige Farben sollten nur in der Freizeit das Handgelenk schmücken. Besonders stilvoll wirkt hingegen eine farbliche Abstimmung auf das Outfit, zum Beispiel eine Uhr mit braunem Lederband zu braunen Schuhen und passender Handtasche.

Wer trotzdem modische Akzente setzen möchte, wählt beispielsweise ein Pythonlederband, eine Keramikuhr oder – derzeit wieder sehr trendy – ein Bicolor-Modell (Stahl/Gold). Noch ein kleiner Tipp zum Abschluss: Eine mechanische Uhr am Handgelenk einer Frau beeindruckt vor allem männliche Geschäftspartner ungemein.

– Ines B. Kasparek

Body & Soul

Ali Mahlodji - der Whatchado Gründer als Überflieger

Body & Soul

Leo Hillinger - Ein wilder Hund auf der Siegerstraße

Slideshow

Technik

Die besten Actioncams der Saison