Der Einkehrschwung: Stille Tage im Kloster

Der Fasching ist vorbei, jetzt heißt es für viele runter vom Gas und warten, bis das Osterfest dem freiwilligen Verzicht ein terminliches Ende bereitet. Wie man entschlackt, ist dabei jedem selbst und seiner Disziplin überlassen. Verzicht auf Alkohol und Fleisch stehen auf den Hitlisten der besinnlichen Selbstkasteiung seit Jahrzehnten hoch im Kurs, viele Gutpunkte in Sachen Distinktion gibt es bei gepflegten Smalltalks dafür leider nicht mehr. Wer etwas auf sich hält, marschiert zur Auszeit ins Kloster. Das ist jetzt auch nicht unbedingt ein neuer Hut, aber der Klostertourismus boomt – vor allem in der Fastenzeit.

Heimat bist Du klösterreich

Seit 1998 etwa gibt es die Initiative „Klösterreich“ – ein Marketingverbund, der 19 Stifte und Klöster umfasst, die gestressten Managern unter dem Titel „Kloster auf Zeit“ ein Mitleben hinter ehrwürdigen Gemäuern anbieten. Die Teilnahme an den Tagesriten der Mönche sorgt für Entschleunigung und schärft den Blick fürs Wesentliche. Schwärmen vor allem jene, die das regelmäßig machen. Und die Konvikte bieten ihren weltlichen Gästen einiges. „Anti-Stress-Tage“, „Schweigekurse“ oder „Verzichtkurse“ können gebucht werden. Oft geht man aber auch schon in Richtung Wellness und schnürt für Entschlackungsbedürftige Packages, die auch Aromatherapien oder Zen-Meditation beinhalten. Ratsam ist es, eine Auszeit von zumindest einer Woche zu nehmen, ab 40 Euro pro Tag/Person ist man dabei.

Infos unter: kloesterreich.at

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