delinski.at – Restplatzbörse für Restaurants

delinski.at – Restplatzbörse für Restaurants

Die Idee hat voll eingeschlagen. Vor knapp einem Jahr ging die Reservierungsplattform für Restaurantbesuche, delinski.at, online. Heute hat die Plattform 13.000 registrierte User, die in 105 Restaurants Tische reservieren können. Sie bekommen dadurch 30 Prozent auf die gesamte Rechnung abgezogen.

Die Lokale, bei denen man beim Essen sparen kann, zählen durchwegs auch zur arrivierten Gastronomie-Szene: Im Sushi-Tempel Unkai erhält man bei Reservierung über delinski.at genauso ein Drittel Rabatt wie im Le Ciel, der Albertina Passage (alle in Wien) oder im Gut Oberstockstall.

Der Erfolg des "smart table booking“ ist so groß, dass delinski.at nun auch das Reservierungssystem mit Rabatt für Restaurants in Linz und Salzburg einführt. Und es wird auch ins Ausland expandiert. Plattformen für München und Warschau sind gerade in Vorbereitung.

Das System hat eine Logik, die an die Restplatzbörsen in der Reisebranche erinnert: Restaurants, die an bestimmten Tagen schlecht ausgelastet sind oder auch ganz spontan einige Tische frei haben, bieten diese über delinski.at an. Bei der Plattform registrierte User buchen diese, zahlen dafür einen Betrag von fünf Euro pro Tischreservierung und erhalten dann im Lokal 30 Prozent Rabatt auf die gesamte Konsumation. Die fünf Euro Buchungsgebühr werden nach einem unterschiedlichen Schlüssel mit den Restaurants geteilt.

Vorbild USA

Die Idee kommt natürlich aus den USA. Aber auch in Europa gibt es ähnliche Plattformen. So sind etwa die allgemeinen Rabattportale groupon.com und dailydeal.com österreichweit auch in der Gastronomie aktiv. Aber delinski.at hat in Österreich erstmals ein wirklich funktionierendes System ohne Gutscheine geschaffen.

Das zeigt sich auch in der wachsenden Zahl der Restaurants, die ihre Plätze anbieten. Beispielsweise wird das Restaurant Yamm, das schon länger für sein eigenes Rabattsystem bekannt ist, in Zukunft mit delinski.at eine Kooperation starten.

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