Gourmetfestival – Die Wachau wird eingekocht

Internationale Top-­Köche, prominente ­Winzer und jede Menge Genuss-Events: Wie im Wachau-Gourmetfestival“ mit großen Namen und Top-Events.

Gourmetfestival – Die Wachau wird eingekocht

Weinfreaks kommen bereits zu Beginn des Festivals am 28. März in der ­Domäne Wachau in ­Dürnstein auf ihre Rechnung. Dort präsentieren Hausherr Roman Horvath zusammen mit Josef Schuller und Andreas Wickhoff ihre persönlichen Wein-Favoriten. Was die drei Herren verbindet? Sie sind Österreichs einzige „Master of Wine“. Weltweit gibt es rund 300 derartiger Önologie-Experten. Klingt jedenfalls spannend, wenn so ein Trio in die Schatzkiste greift.

Ein ziemlicher Hammer in Sachen Wein dürfte auch der Event am 3. April im Restaurant Kaiser von Österreich in Krems werden. Weinraritätenspezialist Martin Puttinger lässt eine Vertikale von Château Latour, (1986 bis 2004) auffahren. Eine solche Jahrgangsverkostung ist auch für Experten keine alltägliche Angelegenheit.

Interessanterweise ist es ausgerechnet ein Heuriger, in dem in kulinarischer Hinsicht mit großer Wahrscheinlichkeit die Post abgehen dürfte. Pulker’s Heuriger am rechten Donauufer ist schon seit geraumer Zeit Kult. Am 6. April ist dort aber ein besonderer Koch zu Gast. Mit Tim Raue kommt einer der momentan interessantesten Köche Deutschlands (zwei Michelin-Sterne, vier Hauben) in die Wachau. Sein asiatisch konzipiertes Menü verspricht ein Erlebnis der
Superlative.

Das trifft mutmaßlich auch auf den Event am 9. April im Schloss Dürnstein zu. Mit Rasmus Kofoed ist einer der bemerkenswertesten Köche aus der Welt der „Nordic Kitchen“ zu Gast. Kofoed ist Küchenchef im „Geranium“ in Kopenhagen, neben dem „Noma“ als ehemaliges weltbestes Restaurant, gilt das „Geranium“ als derzeit bestes Restaurant Skandinaviens. Kofoeds Kreationen sind zum Teil so schräg und abgefahren, dass es schwer ist, dazu passenden Weine auszusuchen. Die Wahl fiel in diesem Fall auf Reinhard Heymann-Löwenstein aus Winningen in Deutschland. Der Mosel-Winzer hat sich mit seinen Ausnahmerieslingen in den vergangenen Jahren weltweit einen Namen gemacht und erzeugt charaktervolle Weine mit einer blitzsauberen Stilistik wie sie selbst an der Mosel selten ist.

Zur Einstimmung noch Kofoeds Menü: Königskrabbe mit Knollensellerie in brauner Butter, ein geräucherter Kabeljau mit fermentierten Kohl, Huhn mit Wacholder und getrockneten roten Rüben, dazwischen weiße Schokolade mit Sauerklee und zum Abschluss „Grüne Eier“ mit Pinien.

Wer jedoch ein Spitzenmenü mehr nach Wachauer Art mag, der kann ja am 5. April im Landhaus Bacher vorbei schauen. Dort kocht Thomas Dorfer , Küchenchef und Schwiegersohn von Lisl Wagner Bacher , ein sechsgängiges Galamenü zu dem Hausherr Klaus Wagner zehn verschiedene Champagner und einen Figeac 1982 aus der Jeroboam serviert. Es soll einem nichts Schlechteres passieren.

Wachau Gourmetfestival, 27. März – 10. April
Genussland Wachau. Auch heuer wartet die Region mit lukullischen Top-Events auf. wachau-gourmet-festival.at

Bild: Herbert Hacker/René Prohaska Herbert Hacker

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