Biersommelier-Ausbildung

Biersommelier-Ausbildung

Die Ausbildung zum Biersommelier wurde vom Verband der Brauereien Österreichs in Zusammenarbeit mit dem Bund der Braumeister und Brautechniker Österreichs ausgearbeitet. Seit 2013 werden in verschiedenen Brauereien, z.B. in Kaltenhausen, Kurse angeboten.

Die Berufsbezeichnung ist gesetzlich geschützt, die Ausbildung normiert. Auch bezüglich der Prüfungen ist man sehr korrekt. Wer an einem Kurs unterrichtet hat, darf an diesem keine Prüfungen abnehmen. So bleibt die hohe Qualität des Lehrgangs gesichert. In Kaltenhausen haben bislang zwei Kurse stattgefunden, der nächste Kurs ist für Mai geplant: 8.–10. und 15.–17. Prüfungstag ist der 18. Mai 2014.

Die ständige Verbesserung der (in Österreich schon jetzt sehr guten) Bierkultur ist ein wichtiges strategisches Ziel der Brau Union Österreich. Vom Angebot her ist Österreich so etwas wie ein bieriges Schlaraffenland. Vielfalt und Qualität der Brauwaren sind besser denn je. Die Brau Union Österreich leistet als führendes Unternehmen der Branche dazu einen wichtigen Beitrag.

Bier empfehlen, richtig zapfen

Die Vielfalt der Stile und Sorten ist in der breiten Bevölkerung bislang noch kaum bekannt. Biersommeliers werden also eine Schlüsselrolle einnehmen, denn die Biersommelierausbildung vermittelt tiefgehende Kenntnisse der Biervielfalt, der Sensorik und der Degustation. Die (verbale) Beschreibung und (animierende) Präsentation von Bier sind ebenso Gegenstand dieser intensiven Ausbildung wie „Food Pairing“, also die Kombination von Speisen und Bier, und das Erstellen einer Bierkarte. Die Güte des Fassbieres ist ein besonders wichtiges Thema im Rahmen der Kurse. Schankhygiene und richtiges Zapfen werden in der täglichen Gastronomie-Praxis noch immer unterschätzt. Sie sind Teil der Ausbildung zum Biersommelier.

Zeugnis, Titel, Nadel

Wer im Rahmen eines solchen Kurses „am Bier schnuppert“, erkennt bald, wie riesengroß das Thema ist. Und wie wenig man sich in der kurzen Zeit dauerhaft aneignen kann. Deshalb sind der Berufstitel „Biersommelier“, das Zeugnis mit Bundesadler und die glänzende Nadel ein Auftrag. Die Absolventen werden damit in die Pflicht genommen, sich weiterhin intensiv der Bierkunde zu widmen und jederzeit leidenschaftliche Botschafter des schäumenden Gebräus zu sein.

100 Biersorten der Brau Union Österreich

Die Brau Union Österreich erzeugt an mehreren Braustätten über 100 Biersorten. Gerade in der jüngsten Zeit kommen laufend Neuentwicklungen hinzu. Darunter auch die Craftbiere aus dem Hofbräu Kaltenhausen: überaus Spannendes, wie zum Beispiel ein „Hybridbier“ (das aus Malzzucker und Traubenmost vergorene „Riesling Style“). Seeleitner braut in Kaltenhausen auch Fruchtbiere wie „Cherry Style“ oder Maronibier. Mit all diesen Spezialitäten wäre es ein Leichtes, ausschließlich Brau-Union-Österreich-Biere in den Kaltenhausener Kursen zu verkosten. Tatsächlich geben Seeleitner und Co. Ausblicke auf die ganze Bierwelt – weit hinaus über den eigenen Tellerrand.

Der Kursleiter ist „neben“ seiner Tätigkeit als Prediger der Bierkultur und Craftbierbrauer in Kaltenhausen vornehmlich als Braumeister in Zipf tätig. Dort ist er für alle Biere der Premiummarken Zipfer und Edelweiss zuständig. Außerdem ist er Präsident des Bundes der Braumeister und Brauereitechniker. Und obendrein eine im ganzen Land geschätzte und beliebte Persönlichkeit. Seeleitner: „Die Ausbildung zum Biersommelier ist eine einmalige Gelegenheit, mit mehr Wissen zu wahrem Genuss zu kommen. Es lohnt sich, sich mit dem österreichischen Kulturgetränk Nummer eins auseinanderzusetzen.“ Die erst vor wenigen Jahren in Kaltenhausen installierte Brauanlage ist für einen Ausstoß von 20 Hektolitern konzipiert. Deshalb werden gerade im altehrwürdigen und zugleich hochmodernen Hofbräu innovative Bierkonzepte umgesetzt. Die Spezialitätenmanufaktur ist also für die Ausrichtung eines Biersommelierkurses bestens geeignet.

Mehr Informationen finden Sie auf www.brauunion.at und in der Beilage "Österreichische Bierkultur" im aktuellen NEWS Nr. 16/2014.

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