Bestens vernetzt: Internet Erfinder Berners-Lee beim future.talk

Es gibt wenige Muss-Events im Herbst, der „future.talk“ der Telekom gehört dazu. 700 Besucher lauschten am 11. Oktober in der Spanischen Hofreitschule den Ausführungen des Eröffnungsredners Sir Tim Berners-Lee, der als Erfinder des Web gilt.

Als Mitglied des World-Wide-Web-Konsortiums kämpft er noch heute darum, seine Erfindung „offen und frei zu halten“ von staatlichen oder pekuniären Firmeninteressen.

Kämpfer für Freiheit im Netz

Mutig war es von der Telekom Austria, einen solchen Kämpfer für Neutralität im Netz einzuladen. Berners-Lee überraschte Ametsreiter denn auch mit einer Idee zur Internet-Grundversorgung: „Geben Sie den Schmalband-Zugang doch gratis her. Wer mehr Bandbreite will, zahlt drauf.“ Ametsreiter spielte den Ball schlagfertig weiter an Oxford-Professor Viktor Mayer-Schönberger: „Wenn die Professoren gratis arbeiten, machen wir das vielleicht auch.“ Mit Kriegsreporterin Antonia Rados und der deutschen Datenschutz-Aktivistin Anke Domscheit-Berg war nicht nur für eine gute Frauenquote, sondern auch für gute Kommentare am Podium gesorgt. Rados würdigte die Verdienste der neuen Technologien im Arabischen Frühling, aber „die Kalaschnikow wird immer stärker sein“. Domscheit-Berg hatte packende Beispiele parat, auf welch gefährlichem Terrain sich Vater Staat bewegt, wenn er seine Bürger überwacht.

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