73 Millionen Menschen bei der Expo in China: Österreich mit Pavillon vertreten

Die größte Weltausstellung aller Zeiten ging zu Ende, Österreich ist mit der Bilanz zufrieden.

Wieder einmal hat China mit Superlativen beeindruckt: 73 Millionen ­Menschen haben die bisher größte EXPO aller Zeiten besucht, 97 Prozent kamen aus China. Auch der Österreich-Pavillon war ein voller Erfolg und bot ein buntes Kaleidoskop: Interaktive Landschaften und klassische Musik machten Urlaubslust auf unser Land. Das Interesse der Besucher galt aber vor allem dem Umwelt- und Hightech-Know-how Österreichs. Der chinesische Vizeminister für Forschung, Jianlin Cao, forderte bereits österreichische Forscher explizit auf, nach China zu kommen.

„Unser Pavillon wurde von 3,2 Millionen Besuchern gestürmt und war eine perfekte Visit­karte für Österreich, ob als Hightech- oder Urlaubsland“, zeigte sich Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner zufrieden. Wichtige Kontakte brachten die 80 Firmenveran­stal­tungen, an denen 6.000 Personen teilnahmen. Das unterstreicht auch Regierungskommissär Hannes Androsch (im Bild re.): „Wir haben in Shanghai eine Visitkarte für unsere Spitzenleistungen zu umweltfreundlichen Kommunaltechnologien abgegeben. Der Bedarf und das Interesse Chinas sind da. Nach dem Anstoß durch die EXPO muss jetzt die Umsetzung folgen.“ Zum Abschluss der EXPO überraschte Chinas wichtigste Politike­rin und einziges weibliches Politbüromitglied Liu Yandong Hannes Androsch mit einem Blitzbesuch im Pavillon. Auch in Österreich dürfte sich hoher Besuch ankündi­gen: Im Mai könnten Präsident Hu Jintao oder Premier Wen Jiabao Wien ­besuchen.

Gabriela Schnabel

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