Änderungen für Autofahrer: Teure Vignetten und Ausländermaut

Änderungen für Autofahrer: Teure Vignetten und Ausländermaut

Im neuen Jahr werden die Preise für Vignetten an die Inflation angepasst. Außerdem treten im September neue EU-Abgasnormen in Kraft, und der Streit über die deutsche Ausländermaut setzt sich fort.

Die Vignettentarife werden 2015 um 2,1 Prozent teurer und somit an den harmonisierten Verbraucherpreisindex angepasst. Gleichzeitig wechselt die Vignettenfarbe von Limette auf Azurblau. Die Pkw-Jahresvignette verteuert sich von 82,7 auf 84,4 Euro, die Zwei-Monats-Vignette erhöht sich von 24,80 auf 25,30 Euro, die 10-Tage-Vignette von 8,50 auf 8,70 Euro.

Ab 1. September 2015 gilt außerdem für alle europaweit neu zugelassenen bzw. neu verkauften Pkw die Euro 6-Abgasnorm. Damit sollen die Grenzwerte für Stickoxide bei Diesel-Pkw um mehr als 50 Prozent auf 80 mg je Kilometer sinken.

Deutsche Maut wurde entschärft

Mit 01.01.2015 tritt zu dem seit Juli 2014 bestehenden Fahrverbot für Lkw der Abgasklasse Euro 1 in Wien eine Kennzeichnungspflicht mit einer Abgasklassen-Kennzeichnungsplakette in Kraft. Betroffen sind alle erfassten Lkw die in der Klasse Euro 2 und besser liegen - für die also kein Fahrverbot besteht, so der ÖAMTC.

Die Pläne zu einer deutschen Pkw-Maut wurden inzwischen deutlich entschärft, so sollen Bundesstraßen ausgenommen sein, was dem Grenzverkehr zu gute kommen soll. Ob die deutschen Mautpläne europakonform sind, wird sich bei deren etwaigen Einführung zeigen - Österreich hat bereits angekündigt, alle rechtlichen Mittel auszunutzen.

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