Spritpreisanalyse: Auf der Autobahn zahlt man bis zu 14 Prozent mehr

Spritpreisanalyse: Auf der Autobahn zahlt man bis zu 14 Prozent mehr

Die Untersuchung ergab auch, dass Oberösterreich für Autofahrer das billigste Bundesland ist, Tirol das mit Abstand teuerste. Diskonter sind um rund 1 Cent pro Liter günstiger.

Die Arbeiterkammer (AK) hat die Treibstoffpreise von 1.546 Tankstellen in Österreich anaylisiert. Das Ergebnis: Die Preisaufschläge sind bei Autobahnen besonders hoch: Diesel kostet an Autobahntankstellen um 14 Prozent mehr als im österreichweiten Durchschnitt, Eurosuper um 12 Prozent. Im Vergleich zum günstigsten Bundesland Oberösterreich zahlen die Autofahrer in Tirol für Diesel um 8,6 Cent pro Liter mehr, bei Eurosuper sind es 6,4 Cent pro Liter. Tirol ist im Österreich-Vergleich somit mit Abstand das teuerste Bundesland” rechnete AK-Experte Dominik Pezenka vor. Während in den anderen Bundesländern der Liter Super-Benzin um unter 1,42 Euro erhältlich war, lag der Durchschnitt in Tirol bei 1,47 Euro, so die AK. Der Österreichschnitt bei Diesel beträgt 1,37 Euro pro Liter, in Tirol mussten die Autofahrer im Durchschnitt 1,44 Euro hinblättern. Die Differenz werde seit einigen Monaten immer größer, bemängelte Tiroler AK-Präsident Erwin Zangerl.

Bisherige Analysen der E-Control zum Treibstoffmarkt bestätigten die wachsende Preisschere zwischen Ost und West ebenfalls. In anderen Bundesländern würden die Preise nach Spitzenwerten auch wieder nach unten gehen, in Tirol hingegen werde das Preisniveau mit größerer Verzögerung und nicht in gleichem Umfang weitergegeben.

Diskonter nach wie vor günstiger

Aber es gibt auch Positives zu berichten: “Diskonter sind im Durchschnitt nach wie vor günstiger als Markentankstellen. Im österreichweiten Durchschnitt sind Diskonttankstellen um rund 1 Cent pro Liter günstiger.”

Noch deutlich bessere Nachrichten gibt es aber für die Ölmultis. “Der weltgrößte Mineralölkonzern, ExxonMobil, konnte seinen Gewinn um satte 9 Prozent auf unglaubliche 45 Mrd. Dollar steigern. Auch die österreichische OMV verbucht Rekordgewinne”, stellte Silvia Angelo, Leiterin der AK Wirtschaftspolitik, fest.

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