Rund 30.000 Neuzulassungen 2012 ins Ausland verschoben

Rund 30.000 Neuzulassungen 2012 ins Ausland verschoben

Die Neuzulassungen sind 2012 um 5,7 Prozent zurückgegangen. Die umstrittenen Kurzzulassungen haben dagegen um 27 Prozent zugelegt. 2012 wurden ingesamt 89.000 Autos als Kurzzulassungen registriert. Vor allem die Autos, die ins Ausland verschoben werden, werden von Branchenvertretern kritisiert.

Die heimische Autobranche ist trotz eines Rückgangs der Neuzulassungen von 5,7 Prozent auf 336.010 Stück mit dem Geschäftsverlauf im Vorjahr zufrieden. "Alles was über 300.000 verkauften Neuwagen liegt, ist ein Erfolg", so Burkhard Ernst, Bundesgremialobmann der Fahrzeughandels anlässlich der Eröffnung der 7. "Vienna Autoshow" im Wiener Messegelände.

Doch die Zulassungsstatistik ist relativ. Nach Schätzungen des Gremialobmanns landen 20.000 bis 30.000 Autos nach der Tages-Erstzulassung im Ausland und nicht in der heimischen Wertschöpfungskette.

Die Zahl der umstrittenen Kurzzulassungen lag bei 89.000 Stück, was 27 Prozent aller Neuzulassungen im Jahr 2012 entspricht. Insgesamt stieg alleine die Zahl der Tageszulassungen im Vorjahr um 16,8 Prozent auf 25.821. Kritiker sehen darin "frisierte" Zulassungszahlen, um für eine positivere Verkaufsstimmung zu sorgen.

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