Preissturz bei E-Autos in den USA

Preissturz bei E-Autos in den USA

Damit reagieren die Autobauer auf die Zurückhaltung der US-Verbraucher, bei denen Elektroautos unter anderem wegen des löchrigen Stromladenetzes noch nicht besonders hoch im Kurs stehen.

Die Opel-Mutter GM kappte den Preis für den mit einem Elektro- und einem Verbrennungsmotor ausgestatteten Pkw "Volt" um ein Achtel auf knapp 35.000 Dollar. Die monatliche Leasingrate für den rein elektrisch angetriebenen Daimler-Kleinwagen Smart fällt künftig mit 139 Dollar 30 Prozent niedriger als bisher aus.

In den ersten sieben Monaten dieses Jahres wurden in den USA nur knapp 49.000 Pkw mit Elektromotor beziehungsweise einem kombinierten Antrieb aus Elektro- und Verbrennungsmaschine ausgeliefert. Das sind nur 0,5 Prozent der insgesamt in diesem Zeitraum verkauften 9,1 Millionen Neuwagen.

GM verkaufte seit Jahresbeginn gut 11.600 Volt, Smart schlug lediglich 173 elektrische Modelle des Zweisitzers los. Zu Beginn dieses Jahres hatte bereits Nissan die Verkaufspreise für sein Elektroauto Leaf um 6000 Dollar auf knapp unter 30.000 Dollar (rund 22.700 Euro) gesenkt. Im Mai hatte Honda nachgezogen und die Leasing-Rate für sein Elektro-Kompaktwagen Fit EV um ein Drittel auf 259 Dollar gesenkt.

Marktführer bei Elektroautos in den USA ist die Edelmarke Tesla : Die Preise für das bei Hollywood-Schauspielern und anderen solventen Autofahrern beliebte Modell S beginnen bei 71.000 Dollar. Wie in Amerika fristen Elektroautos auch in Deutschland ein Nischendasein: Im Juli wurden zwischen Flensburg und Bodensee 515 Pkw mit Elektroantrieb angemeldet - das waren zwei Promille aller Neuzulassungen.

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