Nach acht Jahren steht der neue Smart am Start

Ein Zwei- und ein Viersitzer sollen wieder auf trendige Großstadteinwohner abzielen. Vieles hat sich geändert, aber eines der wichtigsten Parameter ist beim Smart gleich geblieben: Man wird den Smart auch weiterhin quer einparken können. Der Preis für den smart fortwo mit 52-kW-Motorisierung wird bei unter 11.000 Euro liegen, der smart forfour kostet bei gleicher Motorisierung rund 700 Euro mehr.

Nach acht Jahren steht der neue Smart am Start

Ab November werden die neuen Stadtmobile von Smart mit einem neuen, komfortableren Fahrwerk, einer neuen Vorderachsenkonstruktion, neuen Dreizylinder-Motoren und Getrieben sowie zahlreichen Assistenzsystemen erhältlich sein. Gleich bleibt die zweifarbige Karosserie und die kompakte Form. Das Heckantrieb bleibt beim Fortwo wie gehabt vorne. Erstmals ist dieser jedoch auch beim Forfour zu finden. Die neuen Cityflitzer sind ab November erhältlich.

Ab 60 PS geht's los

Für den Antrieb sorgen Dreizylinder-Motoren mit 60 PS, 71 PS und 90 PS. Beide Getriebevarianten sind neu: Zur Wahl stehen ein Fünfgang-Schaltgetriebe sowie das Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe twinamic.
smart Chefin Annette Winkler: „Die neuen smart übernehmen das
bewährte Konzept, bieten aber von fast allem noch mehr – mehr Platz, mehr Farbe, mehr Ausstattung. Nur die Fahrzeuglänge bleibt mit 2,69 Metern so einmalig kurz wie bisher.“ Smart Produktchef Jörg Prigl: „In der Konzeptphase war für uns klar, dass wir für die neuen Smart den Heckmotor beibehalten wollen, damit die Fahrzeuge ihre Stärken in der Stadt wie bisher voll ausspielen können. Auf dieser Basis haben wir dann mit unserem Partner Renault den neuen fortwo und forfour entwickelt.“

Smart Entwicklungschef Markus Riedel: "Trotz gestiegener Sicherheitsanforderungen haben wir es geschafft, die
einzigartige Länge des smart fortwo von nur 2,69 Metern zu bewahren“,
ergänzt." Erstaunlich kurz ist mit 6,95 Meter auch der Wendekreise.

Kleiner übersteht Crash mit großen

Es gibt auch mehrere neue Sicherheitsfeatures. So kommt ein hoher Anteil
ultrahochfester warmumgeformter Stähle und höchstfester Mehrphasenstahl zum Einsatz. Ziel war es dass der Kleine beim Crash auch gegen größeren, deutlich schwereren Autos besteht. Laut Daimler hat sich das Modell bei Frontalkollisionen mit der S- und C-Klasse bewährt.

Mehrere Assistenzsysteme

Assistenzsysteme, die bisher höheren Fahrzeugklassen vorbehalten waren, sollen Sicherheit und Komfort zusätzlich steigern. Zu den Assistenten zählen Seitenwind-Assistent (Serie), Abstandswarnfunktion (Sonderausstattung) sowie Spurhalte-Assistent (Sonderausstattung).

Das gehört zur Standardausstattung

In der Einstiegsversion bieten beide Modelle eine Tagfahrlicht in LED-Technik, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, optischer Schließrückmeldung und Wegfahrsperre, Tempomat mit variable Geschwindigkeitsbegrenzung, Außentemperaturanzeige mit Frostwarnung, Kombiinstrument mit monochromem Display in LCD9 Technologie und Bordcomputer sowie elektrische Fensterheber vorn.

Weiters gibt es Smartphone-Integration, Echtzeit-Navigation und intuitive
Bedienung mit Touchscreen. Erstmals bietet smart das JBL Soundsystem an, das laut Hersteller ein eindrucksvolles Klangvolumen entwickelt. Es umfasst einen Verstärker mit 240 Watt. Beim fortwo sind es 320 Watt.

Mit smart cross connect stellt smart ein neues App für smart fortwo und smart forfour vor, die kostenlos angeboten wird. smart cross connect bietet noch mehr Features während der Fahrt und außerhalb des Fahrzeugs. Nutzungsfreundlicher gestaltet und um neue Funktionen ergänzt wurde unter anderem das smart parking.

Altes Kälteschutzmittel

Nur müssen Käufer des neuen Smart mit dem alte Kälteschutzmittel für die Klimaanlage vorlieb nehmen, das sich bei einem Crash bei dem es zu einem Brand kommt, lebensgefährliche Flusssäure entstehen kann. Beim baugleichen Renault Twingo setzt man allerdings bereits auf das neue Kältemittel. Dort sieht man nach zahlreichen Tests keine Sicherheitsprobleme.

Bisher brachte Smart Verluste in Milliardenhöhe

Bisher zählte der Smart zu den größten Verlustbringern unter den Automodellen. Laut einer Schätzung des Investmenthauses hat sich seit der ersten Modellgeneration vor 15 Jahren ein Verlust von rund 3,4 Milliarden Euro angehäuft. Schon alleine die Forschung und Entwicklung hat Unsummen verschlungen. Nicht nur die Gewinne blieben aus, auch die erhofften Absätze. Statt 250.000 Stück pro Jahr wurden gerade einmal 100.000 verkauft. Doch das soll sich nun alles ändern. Daimler will mit dem Smart gleich vom Start weg profitabel sein.

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