McLaren P1: Ferrari-Killer

McLaren P1: Ferrari-Killer

Die Fahrleistungen des McLaren P1 sind gigantisch: In Summe rechnet sich die Fahrzeugelektronik 916 PS Systemleistung aus, 900 Newtonmeter ergießen sich über das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe auf die Hinterachse.

Serie ist relativ: 375 Stück des P1 werden gebaut. Man kann nur hoffen, dass nicht alle sofort als Wertanlage eingemottet werden. Denn die Fahrleistungen des P1 sind gigantisch: Ein 3,8-Liter-BiTurbo-V8 bringt 737 PS (542 kW) und 720 Nm, ein Elektromotor steuert weitere 179 PS (132 kW) und 260 Nm bei. In Summe rechnet sich die Fahrzeugelektronik 916 PS Systemleistung aus, 900 Newtonmeter ergießen sich über das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe auf die Hinterachse.

Der Elektromotor wird außerdem dazu verwendet, die Schaltvorgänge weiter zu beschleunigen. Mit einem blauen Knopf am Lenkrad (“Instant Power Assist System”) kann man sich den vollen Boost geben: Null auf Hundert in unter drei Sekunden, null auf zweihundert in unter sieben Sekunden und null auf dreihundert in 17 Sekunden. Da schaut der selige McLaren F1 blass aus. Wieso die Höchstgeschwindigkeit elektronisch bei 350 Stundenkilometern abgeregelt wird, ist hingegen unbegreiflich.

Immerhin hat sich McLaren diesmal richtig Design getraut, ein wilder Sturm aus blank politiertem Sicht-Carbon und pubertären Lackfarben zieht sich über das gesamte Exterieur, ab und an durchzogen von nahezu unsichtbaren Scheinwerferelementen und geerdet durch ein Abgasrohr, Schuhgröße 45. Wie das mit der Anhängerkupplung für den Wohnwagen vereinbar ist, konnten die Herrschaften am McLaren-Stand nicht sagen.

Warum der P1 einen E-Modus hat und aktuelle Bilder aus Genf finden Sie hier .

Zur McLaren-Homepage geht es hier .

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