McLaren um 1,1 Million Euro ist ausverkauft

McLaren um 1,1 Million Euro ist ausverkauft

Der Kaufpreis von 1,1 Millon Euro hat Käufer des McLaren P1 offenbar nicht abgeschreckt. „Alle 375 Exemplare des Supersportwagen sind verkauft", so McLaren-Projektleiter Paul Mackenzie, bei der Präsentation des Modells in Bahrain. Eine Aufstockung ist laut Mckenzie nicht geplant. Damit ist der 916-ps-starke McLaren nur noch als Gebrauchtwagen erhältlich.

Der Sportwagen ermöglicht Autoliebhabern, mit entsprechendem Portemonnaie, sich wie Formel-1-Fahrer zu fühlen. Dafür sorgen sowohl die 916 PS als auch die Hightechmaterialien, die aus dem Modell ein Leichtgewicht von 1.395 Kilo machen. Das Auto setzt sich schließlich aus allem zusammen, was derzeit erstklassig und teuer ist: Karbon, Aluminium, Magnesium und Titan. Dennoch legt McLaren wert darauf, ein einfach zu fahrendes und alltagstauchliches Modell für die Straße konstruiert zu haben. "Er ist nicht nur für die Nürnburg-Nordschleife auf der Rennstrecke, sondern auch für den Weg dorthin", erläutert Projektleiter Paul Mackenzie.

Derzeit bricht bei Supersportwagen das Elektrozeitalter an. Nach dem Porsche 918 folgte der McLaren. Das Wunderding aus England zündet die Elektromaschine gleich zweimal: Beim ersten Knopfdruck schafft der E-Antrieb gerade einmal zehn Kilometer und das mit nur 197 PS.

Beschleunigung bis an den Rand der Ohnmacht

Beim zweiten Mal geht es dafür umso wilder los: Denn dann schaltet sich der 8-Zylinder-Motor schaltet zu und das Wunder der Technik kann sich vollends entfalten: Aus 3,8 Liter Hubraum holen die beiden Turbos 736 PS und 720 Newtonmeter heraus. Das Ergebnis kann selbst erprobte Sportwagenfahrer an den Rand der Ohnmacht bringen: Die Kanone auf vier Rädern schießt in 2,8 Sekunden von null auf Tempo 100, nach 6,8 Sekunden erreicht der P1 Tempo 200 und wer dann noch genügend Blut im Kopf hat, kann in weiteren 16,5 Sekunden 300 Kilometer pro Stunde erreichen. Bei 350 Km/h ist allerdings Schluss - allerdings nur um Leib und Leben der Insassen nicht noch weiter zu gefährden.

Um den E-Motor zu laden, ist vorne eine Ladegerät verstaut, mit dem man binnen zwei Stunden auch an der Steckdose tanken kann. Wer darauf keine Lust hat und lieber mit so wenig wie möglich Zusatzgewicht auf die Tube drückt, lässt das schwere Ladegerät eben zu Hause.

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