GM und Ford geben am Heimatmarkt Gas

Immer mehr Amerikaner leisten sich ein neues Auto. Vor allem Geländewagen (SUVs) und Pick-Up-Trucks waren im März gefragt, wie General Motors und Ford am Dienstag berichteten.

GM und Ford geben am Heimatmarkt Gas

GM konnte auf dem Heimatmarkt fast 246.000 Fahrzeuge verkaufen - 6,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Ford steigerte den Absatz um 5,7 Prozent auf gut 236.000 Autos und Pick-Ups. Bei Chrysler fuhren fünf Prozent mehr Wagen vom Hof. Der mit Fiat verbundene Autobauer übergab knapp 172.000 Wagen an die Kunden. Volkswagen steigerte die Auslieferungen um 3,1 Prozent auf 37.700 Stück. BMW wies mit einem Plus von 11,2 Prozent auf 33.150 Fahrzeuge sogar eine zweistellige Wachstumsrate aus. Der japanische Rivale Toyota konnte die Verkäufe lediglich um ein Prozent auf gut 205.000 Stück steigern.

Die allmähliche Erholung des US-Immobilienmarkts lässt viele Amerikaner zuversichtlicher in die Zukunft schauen. Zudem sind viele gezwungen, ihre alten Wagen zu ersetzen. Das Durchschnittsalter der Fahrzeugflotte liegt mittlerweile bei über elf Jahren, so hoch wie nie zuvor.

Damit erwies sich der US-Markt einmal mehr als Stütze für die Autobauer. In Europa setzte sich die Talfahrt nämlich fort: In Frankreich fielen die Neuzulassungen im März um 16,4 Prozent, in Spanien wurden 13,9 Prozent weniger Autos verkauft. Im Vergleich dazu fiel das Minus in Italien, dem viertgrößten Automarkt in Europa, mit 4,9 Prozent schon fast moderat aus. Auch Deutschland dürfte sich dem Absatztrend nicht entziehen können. "Die Neuzulassungen werden mindestens zweistellig fallen, vielleicht sind es im März 15 bis 16 Prozent weniger", sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Die deutschen Absatzzahlen werden an diesem Mittwoch veröffentlicht.

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