Ein "E-Audi" ist kein Thema

Ein "E-Audi" ist kein Thema

"In den nächsten Jahren wird es für ein reines Elektroauto keinen Markt geben", sagte Audi-Marketing-Vorstand Luca de Meo dem Magazin "Focus".

Die VW-Tochter setze mittelfristig ganz auf Plug-In-Hybride, die neben dem Verbrennungsmotor über eine Batterie verfügen, die über das Stromnetz nachladbar ist. Nur damit sei in der E-Mobilität ein "vollwertiges Fahrerlebnis" möglich, sagte de Meo.

BMW hatte vor wenigen Tagen seinen batteriebetriebenen Kleinwagen i3 vorgestellt, der ab November in den Autohäusern stehen wird. Der Wagen, der in Deutschland ab knapp 35.000 Euro zu haben ist, hat eine Reichweite von 130 bis 160 Kilometer pro Akkuladung. Die Fahrgastzelle wurde aus dem leichten, stabilen, aber sehr teuren Zukunftswerkstoff Carbon gefertigt. Experten gehen für das nächste Jahr von einem Absatz von rund 25.000 Autos aus. Das ist bei einer Gesamtzahl von gut 1,8 Millionen ausgelieferten Fahrzeugen wenig, für ein Elektrofahrzeug allerdings viel. Daimler verkauft von seinem Elektrosmart mehrere tausend Stück pro Jahr.

Wie der "Focus" weiter berichtet, geht BMW davon aus, dass binnen zwei Jahren drei bis neun Prozent der Fahrzeuge in Deutschland reine Elektroautos sein werden. Pkw mit Hybridantrieb kämen noch hinzu.

VW-Markenvorstand Herbert Diess stellt die Organisation des Herstellers neu auf die Beine.

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