App ins Auto!

App ins Auto!

Telefonie und SMS

Ford SYNC: Eine simple, aber zentrale Rolle spielt die Vernetzung von Auto und Handy. Das Ziel heißt erst einmal freihändig telefonieren. Eine einfache und kostengünstige Lösung bietet hier Ford mit seinem neuen SYNC-System an (ab € 247,60 inkl. NoVA und MwSt. im neuen Fiesta). Per Bluetooth oder USB gekoppelte Smartphones folgen aufs Wort und wählen jede angesagte Telefonnummer oder jeden Eintrag im Telefonbuch per Sprachbefehl. Neue SMS-Nachrichten werden auf Kommando vorgelesen.

Audi, BMW, Mercedes, Renault, Sony, Toyota: Viele Hersteller integrieren das Smartphone ins Auto, preislich ist die Bandbreite aber groß. Über sein Audiosystem XAV-601BT (€ 549,-) bietet Sony auch eine Nachrüstoption an.

Handy, Tablet, LTE

Sparvariante: Viele Autohersteller nutzen heute einfach die Smartphones, um unterwegs eine Internetverbindung aufzubauen.

Paragon und Qualcomm: Einen Schritt weiter geht der deutsche Autoelektronik-Spezialist Paragon mit Chip-bauer Qualcomm - hier wird ein Tablet-PC an die Autoelektronik angeschlossen. Renault arbeitet u. a. mit diesem Konzept.

Rollender Hotspot: BMW und Audi bieten ihren Passagieren einen mobilen Internetzugang im Auto an über den Datenstick der vierten Mobilfunkgeneration (LTE). Bis zu acht Personen können sich über ihre mobilen Geräte via WLAN an diesen LTE-Router hängen und theoretisch bis zu 100 Mbit/Sekunde schnell surfen.

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Nachrichten-Zentrale: Twitter-Feeds, Facebook-Postings und E-Mails gehören zum Standardprogramm. Konsumiert und abgefragt werden die Nachrichten per Sprachsteuerung & Sprachausgabe.

Renault R-Link: Eine kostengünstige Lösung bietet Renault mit dem Online-Multimediasystem R-Link an, das Mails und Tweets vorliest (im neuen Clio ab € 588,- inklusive NoVA & Steuer).

Siri spricht im Mercedes: Besitzer eines neuen Mercedes A-Klasse haben bereits jetzt die Möglichkeit, via iPhone auf Facebook und Twitter zuzugreifen (Drive Kit Plus ab € 762,- mit NoVA und MwSt.). Ab Frühjahr 2013 soll das auch völlig freihändig über Apples synchronisierte Spracherkennungssoftware Siri funktionieren.

App Store fürs Auto

Points of Interest: Es gibt welche für Mini, es gibt andere für BMW und noch welche für Mercedes-Benz. Mangels eines Standards für Auto-Apps hat heute noch jeder Hersteller seine eigenen Programme. Für App-Entwickler ist das ein Horror und wirtschaftlich dementsprechend uninteressant. Zu den beliebtesten Apps gehören jedenfalls die "Points of Interest“-Programme: Damit sind nicht nur Sehenswürdigkeiten oder Restaurants gemeint. Auch die günstigste Tankstelle auf dem Weg ist ein Punkt von höchstem Interesse.

Musik und Multimedia: Wunschmusik über Musik-Abo-Anbieter wie Spotify, Webradios, lokale Google Suche, Nachrichten (Kaliki), Aktienkurse (Morningstar) und Wettervorhersagen.

Notruf-Assistent

Wenn das Auto um Hilfe ruft: Eines der Essentials der neuen, vernetzten Autowelt: Im Falle eines Crashs ruft das Auto automatisch um Hilfe. Gemeinsam mit dem Notruf wird auch die GPS-Position des Fahrzeugs übermittelt.

Ford SYNC: Sobald ein Airbag des Fahrzeugs ausgelöst wird, erwacht der Notruf-Assistent von Ford SYNC zum Leben. Das Ford-System nützt auch hier das via Bluetooth gekoppelte Handy, um einen Notruf in der jeweiligen Landessprache (!) nebst der GPS-Koordinaten des Unfallorts abzusetzen.

BMW und Mercedes: Auch BMW (ConnectedDrive) und Mercedes-Benz (COMAND Online) verfügen über automatische Notrufsysteme.

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