1.500 österreichische Toyota-Fahrer müssen zum Boxenstopp

1.500 österreichische Toyota-Fahrer müssen zum Boxenstopp

Toyota ruft weltweit 1,9 Millionen Fahrzeuge vom Typ Prius zurück, 1.557 davon in Österreich. Grund ist ein Software-Update, das gegen eine mögliche Überlastung der Hybrid-Elektronik vorbeugen soll.

1.557 Toyota des Modells Prius sind in Österreich von einem Rückruf des japanischen Autobauers betroffen. Grund sind mögliche Softwareprobleme wie ein Österreich-Sprecher des größten Pkw-Herstellers der Welt bestätigte. Betroffen sind die Baujahre 2009 bis 2013. "Keine anderen Hybrid-Modelle sind betroffen als der Prius", betonte der Sprecher.

Die Autos sollen für ein einmaliges Software-Update in die Garagen. Die Aktualisierung erfolgt kostenfrei. Ohne dieser könnte es passieren, dass die Elektronik des Hybridsystems überlastet wird und dadurch an Leistung verliert. "Es besteht aber keine Gefahr und das Auto bleibt auch nicht stehen, es verliert schlicht an Kraft", erklärte der Sprecher gegenüber der APA.

Nicht die erste Rückrufaktion bei Toyota

Weltweit sind 1,9 Millionen Prius betroffen, europaweit werden 137.000 Besitzer dieses Modells angeschrieben. 400 Mal trat das Problem bisher insgesamt auf, elf Mal davon in Europa - vorerst aber nicht in Österreich. Unfälle seien nicht bekannt geworden. Toyota war in der vergangenen Jahren mehrfach von Massenrückrufen verschiedener Modelle betroffen.

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