Tormaschine Cristiano Ronaldo geriet ins Stocken

Es wäre der perfekte Rahmen gewesen, um zu brillieren. Cristiano Ronaldo bestritt am Samstag bei der EM gegen Österreich in Paris sein 128. Länderspiel und übertraf damit den bisherigen portugiesischen Rekordhalter Luis Figo. Der 59. Treffer gelang dem dreifachen Weltfußballer aber nicht.

Ronaldo verpatzte Elfer

Ronaldo verpatzte Elfer

Man kann Ronaldo nicht vorwerfen, es zu wenig versucht zu haben. Eher das Gegenteil ist der Fall. Doch vor allem die ruhenden Bälle bringen ihm schon seit geraumer Zeit kein Glück. Gegen Österreich traf er mit einem Elfmeter die Stange. Pech, könnte man sagen. Doch betrachtet man seine Erfolgsquote bei Elfmetern, stellt sich die Frage, weshalb der Topscorer von Real Madrid zur vermeintlich leichten Übung immer noch antritt.

Von den jüngsten sechs Penaltys für Nationalmannschaft und Club hat der 31-Jährige nur zwei verwertet. Nicht besser sieht es bei den Freistößen aus. Selbst aus großer Distanz versucht Ronaldo immer wieder sein Glück. Ein Statistiker hat ausgerechnet, dass er bei großen Turnieren schon 36-mal den direkten Freistoß-Treffer versucht hat. Gelungen ist ihm so noch kein Tor.

Dass sich im portugiesischen Team niemand findet, der dem Kapitän bei einem Freistoß den Ball wegschnappt, ist klar. Ronaldo ist der unbestrittene Leader der Mannschaft - und das aus gutem Grund. Seit Jahren schießt er für Real Madrid Tore am Fließband, in der vergangenen Saison waren es 51. Und auch in der Nationalmannschaft trifft er oft genug, damit sein Status nicht infrage gestellt wird. Doch in den bisherigen zwei EM-Partien ging er leer aus.

20 Schüsse hat Ronaldo in bisher 180 EM-Minuten schon abgegeben. Neun der 24 Teams weisen weniger auf, darunter auch Österreich. Die verpassten Chancen wären kein Thema, wenn der Superstar mit dem einen oder anderen Abschluss erfolgreich gewesen wäre.

So ist Ronaldo aber zum Sinnbild der portugiesischen Abschlussschwäche geworden. 50 Schüsse und damit 13 mehr als die in dieser Statistik zweitplatzierten Kroaten und Engländer hat der EM-Finalist von 2004 schon versucht. Die Ausbeute: ein einziger Treffer beim 1:1 gegen Island durch Ronaldos Sturmpartner Nani.

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