Spanien hat weiter Titel-Hattrick im Visier

Rappelt sich der Titelverteidiger wieder auf? "Wir sind Spanien! Und mit diesem Vertrauen in uns müssen wir ihnen begegnen", meinte Andres Iniesta vor dem Achtelfinal-Schlager am Montagabend (18.00 Uhr) in St. Denis gegen die Italiener. Vor vier Jahren setzten sich die Iberer im Endspiel klar mit 4:0 gegen die "Squadra" durch, jetzt kommt es schon in der ersten K.o.-Runde zum Spitzenduell.

Iniesta und Co. heiß auf Achtelfinale gegen Italien

Iniesta und Co. heiß auf Achtelfinale gegen Italien

Via Twitter gab Barcelona-Superstar Iniesta die Devise für den weiteren Turnierverlauf mit dem möglichen nächsten Viertelfinalspiel gegen Weltmeister Deutschland aus: "Mismo objetivo! Vamos equipo!" - "Immer noch das gleiche Ziel! Auf geht's!" Den dritten EM-Titel hintereinander hat die zuletzt so zahme "Furia Roja" ("Rote Furie") noch längst nicht aus den Augen verloren.

Insgesamt fünf freie Tage haben die Iberer, um sich nach der 1:2-Niederlage gegen Kroatien auf das Italien-Spiel vorzubereiten. "Analysieren, reflektieren, kapieren und verbessern", riet am Donnerstag das Sportblatt "Marca" in dicken Lettern.

"Wir müssen jetzt mit den Favoriten tanzen", sagte Sergio Ramos. Der Kapitän radelte am freien Tag mit Kinderanhänger und nacktem Oberkörper am Meer entlang. "Es gibt nichts Besseres als einen Tag mit der Familie, um die Batterien aufzuladen", twitterte der Abwehrchef von Champions-League-Sieger Real Madrid.

Zudem spazierte Ramos mit Kollegen wie Thiago und Sergio Busquets durch das malerische Küstendorf Sant-Martin-de-Re, das vor allem durch seine riesige Festung bekannt ist. Als solche konnte man Spaniens Abwehr beim 1:2 im letzten Gruppenspiel gegen Kroatien nicht gerade bezeichnen. Ab Donnerstag war beim Europameister von 2008 und 2012 wieder Regeneration, Krafttraining und eine Übungseinheit auf dem Platz sowie volle Konzentration auf Italien angesagt.

"Italien hat seinem Spiel zuletzt viel Fußball beigemischt, und sie haben gerne Ballbesitz", erklärte Iniesta. Das sei ein schwieriger Gegner, betonte der 32-Jährige nach dem verspielten Gruppensieg, aber: "So ist es gekommen, so müssen wir es annehmen."

Vertrauen muss Spanien vor allem seinen Assen wie Iniesta, Torjäger Alvaro Morata und Routiniers wie David Silva und Sergio Busquets, die alle in Topform sind. Vertrauen kann der Weltmeister von 2010 auf seinen Trainer-Routinier Vicente del Bosque, der nach dem herben Rückschlag gegen Kroatien kein böses Wort über seine Spieler verlor und Ruhe bewahrte: "Wir sollten nicht vergessen, dass wir noch nicht ausgeschieden sind." Der Weg, der bei einem Erfolg gegen Italien dann im Viertelfinale über Weltmeister Deutschland führen könnte, sei nicht der einfachste. "Aber manchmal weiß man nicht, wo die Gefahren liegen", gab der 65-jährige Erfolgscoach zu Protokoll.

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