Passmaschine Iniesta knackte defensive Tschechen doch noch

Mit einem späten Kopfballtreffer von Innenverteidiger Gerard Pique hat sich Titelverteidiger Spanien am Montag auf der großen Fußballbühne zurückgemeldet. Das erlösende Last-Minute-Tor verhinderte zwei Jahre nach dem WM-Gruppen-Aus die nächste Enttäuschung, eine bemühte aber lange fruchtlose Vorstellung gegen mutlose Tschechen wurde doch noch belohnt. Der Killerinstinkt fehlt "La Roja" noch.

Iniesta war die Drehscheibe der Mannschaft

Iniesta war die Drehscheibe der Mannschaft

"Ich glaube, dass wir sehr gut gespielt und die Partie kontrolliert haben. Wir haben viele Chance herausgespielt, aber der Ball wollte einfach nicht rein, und am Schluss hatte ich das Glück, das Tor zu machen", sagte Pique und lobte seine Teamkollegen: "Die Arbeit, die die Mannschaft geleistet hat, war sensationell."

Vor allem einer stach heraus. Der überragende Andres Iniesta war Dreh- und Angelpunkt, lieferte Assist um Assist, doch weder Alvaro Morata noch Nolito oder die später eingewechselten weiteren Stürmer Aritz Aduriz und Pedro Rodriguez trafen - auch weil Tschechen-Goalie Petr Cech mehrere Glanzparaden zeigte. Erst Iniestas letzte auffällige Aktion, eine Flanke von der linken Seite, führte zum 1:0. Die offensiv völlig ambitionslosen Tschechen, die im Defensivverhalten einen Fünferriegel vor ihre eigentliche Viererkette schoben, machten es den Spaniern mit ihrer Mauertaktik freilich auch recht schwer.

"Nichts macht mich glücklicher, als gesund und mit einem guten Gefühl aus einem Spiel rauszugehen", sagte die Präzisionsmaschine Iniesta. 86 von 95 Zuspielen Iniestas kamen an, 91 Prozent. Dass seine Mitspieler - bis auf Pique in der 87. Minute - die besten davon versemmelten: Dafür konnte Iniesta nun wirklich nichts. Das Tor sei "eine Frage der Geduld" gewesen, sagte der 32-Jährige. Tschechiens Trainer Pavel Vrba sprach nach dem Abpfiff voller Ehrfurcht von Spaniens Nummer 6, der auch zum "Man of the match" gewählt wurde: "Er ist ein einzigartiger Spieler."

Ähnlich wird es wohl Spaniens Trainer Vicente del Bosque sehen, der ob des späten Siegs aufatmen durfte. "Wir hatten viele Chancen, hatten das Spiel absolut unter Kontrolle, das ist am wichtigsten", betonte der 65-Jährige, der mit seiner Truppe am Freitag auf die Türkei trifft.

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