Zweckgesellschaft der Raiffeisen Int.: Forderungen über Tochterfirma verkauft

Raiffeisen International besitzt in Amsterdam eine Zweckgesellschaft, ein sogenanntes Special Purpose Vehicle, in der sie Kreditforderungen bündelt und verkauft. Das bestätigt RI-Finanzvorstand Martin Grüll im Gespräch mit FORMAT.

Die vor drei Jahre gegründete Tochter hat inzwischen Konsumenten- und Firmenkredite in Höhe von etwa zwei Milliarden Euro angesammelt. Erst in der Vorwoche sind davon Kredite bulgarischer Privatpersonen in Höhe von 200 Millionen Euro an eine europäische Bank verkauft worden. Damit hat die Raiffeisen International Geld zur Refinanzierung erhalten - das Ausfallsrisiko trägt sie aber weiterhin.

Nach dem Muster der Verbriefungen von US-Immobilienkrediten sollen die Kredite und die damit verbundenen Risiken in diesem Warehouse mithilfe einer Ratingagentur strukturiert und dann in Tranchen verkauft werden. Heuer werde es dafür aufgrund der Kreditkrise wohl nur vereinzelt Käufer geben, denn dieser Markt sei momentan von den Konditionen her wenig attraktiv, räumt Grüll ein.

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