Zalando: Auf dem Weg ins Glück

Zalando: Auf dem Weg ins Glück

In nur sieben Jahren hat sich Zalando vom Start-up zum Konzern mit über 8000 Mitarbeitern gewandelt. Doch das ist erst der Anfang. Die Berliner haben noch einen weiten Weg vor sich.

Zalando will den Online-Modehandel im Sturm zu erobern. Doch bei diesem Vorhaben hat das einstige Start-up noch einen langen Weg vor sich: Laut Daten des EHI Retail Institute war Amazon 2013 mit 342 Millionen Euro Umsatz der Marktführer in Österreich, gefolgt von universal.at mit 107,5 Millionen Euro. Zalando folgte mit 72,5 Millionen Euro erst auf Platz 3.

Dominik Rief, Regionalmanager Österreich bei Zalando, sieht das gelassen: „Es ist derzeit noch zweitrangig, ob wir die Größten sind“, sagt er: „Nun geht es darum, nachhaltig Zufriedenheit zu schaffen und Hemmschwellen abzubauen.“ Der Online-Handel ist in Österreich mit einem Anteil von sechs bis acht Prozent am gesamten Modemarkt noch klein. Zalando und andere Online-Händler müssen den Kunden also zuerst den Mehrwert von Online kommunizieren, bevor das große Geschäft möglich ist.

Dominik Rief, Regionalmanager Österreich bei Zalando

50 Prozent werden zurück geschickt

Dementsprechend kommt Zalando seinen Kunden mit Angeboten entgegen, um sie zum Wechsel von Offline zu Online zu bewegen. Zalando-Kunden können etwa die Ware gratis zurück schicken, wenn sie nicht passt. Und sie können die Zahlung „Per Rechnung“ wählen, bei der sie einige Wochen nach Erhalt der Ware bezahlen. „Die Retourenquote liegt bei Zalando insgesamt bei 50 Prozent, und Österreich liegt hier im Mittelfeld“, sagt Rief: „Die Zahlung per Rechnung wird von 80 bis 90 Prozent der Kunden genutzt.“

Was tut Zalando in Berlin, um gegen Riesen wie Amazon zu bestehen, die Kunden zu überzeugen und die Welt zu erobern?
Mehr dazu im aktuellen FORMAT.

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