„Wohnen“ bedeutet für jedes Individuum etwas anderes

Der deutsche Philosoph Martin Heidegger sagte einst: „Mensch sein …heißt wohnen“. Dabei handelt es sich um eine instinktive Tätigkeit des Menschen seit Anbeginn der Zeit. Heidegger sagte auch, dass das Wohnen der Grundzug des Seins ist.

Dabei geht es nicht nur darum an einem bestimmten Ort zu verweilen. Die Bedeutung geht wesentlich tiefer. In seiner ursprünglichen Form bedeutete das Wort „Wohnen“ einst „im Frieden bleiben, zufrieden sein und geschützt sein“.

Die eigenen vier Wände wurden immer schon als Schutz vor Schaden und Bedrohung gesehen.
Auch heutzutage befriedigt das Wohnen zahlreiche, wenn nicht sogar die meisten Bedürfnisse. Die Menschen sehnen sich nach Sicherheit, Vertrautheit und Geborgenheit. All dies ist in den eigenen vier Wänden gegeben.

Was bedeutet „Wohnen“?
Wohnen bedeutet für viele auch Ungestörtheit und Individualität. In seiner eigenen Wohnung bzw. im eigenen Haus, kann man sich völlig frei entfalten und ungestört machen, wozu man Lust hat.
Weitere wichtige Faktoren, die zu Hause eine große Rolle spielen, sind die Selbstdarstellung, die Selbstbestimmung und die Unabhängigkeit.

Der deutsche Philosoph und Pädagoge Otto Friedrich Bollnow erklärte das Wohnen folgendermaßen: Er verbindet mit dem Begriff, dass man an einem bestimmten Ort zu Hause ist und dass man mit diesem Ort speziell verwurzelt ist.

Er behauptet auch, dass man einen Ort, an dem man sich geborgen fühlt, benötigt, um als Mensch überhaupt leben zu können. Wenn der Mensch einen solchen Ort nicht zur Verfügung hat, an dem er „Wohnen“ kann, ist er im „irgendwo“ verloren.
Philosophisch betrachtet, kann man sagen, dass das Wohnen, das ganze Leben eines Menschen beeinflusst.

"Wohnen" philosophisch betrachtet
Bollnow hat in puncto Wohnen drei Forderungen aufgestellt. Er ist der Meinung, dass sich ein Mensch nur dann verwirklichen kann, wenn er diese drei Forderungen erfüllt.
Zum einen behauptet er, dass jeder Mensch sich einen Eigenraum der Geborgenheit schaffen muss. Wenn ihm dies nicht gelingt, bleibt er ein ewig Heimatloser und dadurch auch Haltloser.

Der zweite Punkt beschäftigt sich mit der Gefahr der Abkapselung im Eigenheim. Er ist der Meinung, dass man die Außenwelt voll in das Leben integrieren muss, denn nur durch die Spannung zwischen Wohnen und Leben in der Außenwelt, kann ein Mensch erfüllt sein.

Die dritte Forderung von Bollnow besagt, dass der Mensch sich nicht allzu fest an die eigene Wohnung bzw. an das eigene Haus binden soll, sondern mehr Vertrauen in die Außenwelt fassen muss. Dadurch verliert dieser bedrohliche Raum etwas an Schrecken und so kann die Außenwelt selbst zu einem Wohlfühlort werden.

Diese philosophischen Betrachtungsweisen verdeutlichen allerdings, dass das Wohnen keine beliebige Tätigkeit neben den anderen ist, sondern einen sehr zentralen Faktor in unserem Leben einnimmt. Der Mensch benötigt einen Raum der Geborgenheit und dies zeigt sich auch in der individuellen Gestaltung jeder einzelnen Wohnung. Wohnen bedeutet Wohlfühlen und so spiegelt jeder Mensch sein Innerstes in den eigenen vier Wänden wider.

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