Der Einfluss von Gedanken auf Wohlbefinden & Selbstwert

Die Neurowissenschaft konnte eine wechselseitige Beziehung zwischen unseren Gedanken und unseren Empfindungen belegen: Stimmungen beeinflussen unsere Gedanken – und umgekehrt. Bei jedem Gedanken arbeiten Netze von Neuronen zusammen. So kann ein einzelner Gedanke ein neuronales Netzwerk aufrufen und uns damit verbundene Körperempfindungen, Gefühle oder einen Duft erleben lassen.

Der Einfluss von Gedanken auf Wohlbefinden & Selbstwert

Eine zentrale Bedeutung hat dabei unsere Aufmerksamkeitsfokussierung: Unsere Energie fließt dorthin, wohin wir unsere Aufmerksamkeit lenken, und dabei spielt unser innerer Dialog eine wichtige Rolle. Viele Menschen setzen sich durch selbstkritische Gedanken wie „Ich bin nicht gut genug“ herab. Die Folge ist, dass ihr Selbstwert untergraben und der negative Kreislauf laufend verstärkt wird. Das hat geradezu eine hypnotische Wirkung.

Der innere Kritiker diktiert Wohlbefinden und Selbstvertrauen. Ihn zwischendurch zur Ruhe kommen zu lassen und ein achtsamer Umgang mit unsere eigenen Gedanken entscheiden über unser Wohlbefinden, unsere Leistung und über unseren Selbstwert. Dabei folgt unser Gehirn dem Prinzip der Wortwörtlichkeit: Die von uns benutzten Wörter, Sätze und Redewendungen – in Gedanken oder ausgesprochen – erhalten sofort eine innere Repräsentation, verbunden mit Bildern und Gefühlen. Verwenden wir diese Sätze immer wieder, werden diese Gefühle erneut entfacht und mit der Zeit zu unserer gelebten Wahrheit.

Die Art und Weise, wie wir über uns und über unsere Mitmenschen denken und reden, hat eine große Auswirkung auf unsere inneren Bilder und Gefühle. Es ist also ratsam, die Chance, die in unserer Sprache liegt, zu nutzen und unsere Gedanken auf unser gewünschtes Erleben zu lenken. Sprechen Sie wohlwollend und ermutigend zu sich selbst! So können Sie Ihr Selbstwertgefühl steigern und Ihrem inneren Erleben positive Impulse geben.

Kultivieren Sie ein wohlwollendes Denken: Achten Sie auf „Ich muss“-Sätze und hinterfragen Sie diese auf Ihre Motivation. Wollen Sie das dahinterstehende Ziel erreichen, so formulieren Sie den Satz um in: „Ich möchte“, „Ich darf“ oder „Ich will“. Oder wenn Ihnen in einem bestimmten Bereich etwas noch nicht gelungen ist, formulieren Sie das auch so, statt „Ich schaffe das nie“ zu denken. Drücken Sie das aus, was Sie wollen: „Ich möchte gesund bleiben“ und nicht „Ich darf nicht krank werden“.


Anima Mentis

Anima Mentis versteht sich als Gesundheitsdienstleister und Partner für mentale Stärke - eine Wohlfühloase, in der Menschen auftanken und sich weiterentwickeln können. Anima Mentis verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz mit wirkungsvollen und individuell gestalteten Anwendungspaketen unter einem Dach. Neben psychologischer Beratung und Einzelcoachings werden u.a. Kunsttherapie, Yoga und eine Vielzahl an Kursen angeboten. Die Coaches bei Anima Mentis sind Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen, mit Schwerpunkten in den Bereichen Stressbewältigung, Psychosomatik und Arbeit & Beruf.

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