Wetterfeste Fonds: Garantiert im Trockenen

Die Börsen sind seit Februar nervös. Mit den richtigen Fonds und Zertifikaten lässt sich Geld verdienen, ohne dabei Gefahr zu laufen, im Regen stehen zu bleiben.

Das Wetter spielt derzeit verrückt: War der Winter der wärmste seit 100 Jahren, so scheint das Frühjahr 2007 rekordverdächtige Minustemperaturen anzustreben. So unbeständig sich das Wetter gebärdet, so unberechenbar sind derzeit auch die Kurse an den Börsen. Nach der Korrektur vom 28. Februar und dem Kursrutsch in der vergangenen Woche ist die Nervosität an den Weltbörsen deutlich gestiegen. Der ATX schwankte in den vergangenen drei Monaten zwischen 4.600 und 4.300 Punkten. Noch sind sich die Experten nicht sicher, ob die vergangene Korrektur auch schon das Ende der Talfahrt war. Doch in einem Punkt sind sich die Börseninsider einig: Die Phase des langen und unbeschwerten Aufschwungs ist vorbei. Heike Arbter, Leiterin der Abteilung Derivate bei der Raiffeisen Centrobank (RCB): „Die derzeitigen Kursbewegungen sollten Anleger nicht einfach aussitzen. Jetzt sollte das Depot einer grundsätzlichen Prüfung unterzogen und neu aufgestellt werden.“ FORMAT zeigt, welche Investmentfonds sich auch in schwierigen Börsenphasen bewähren und mit welchen Zertifikaten man in Aufwärtsphasen beachtliche Renditen erwirtschaften kann und trotzdem im Falle eines Börsencrashs vor gröberen Verlusten geschützt ist.

Krisenbewährte Fonds. Als sicheres Terrain haben sich während der scharfen Korrekturen von Mai 2006 und Februar 2007 vor allem Mischfonds mit hohem Anleihenteil erwiesen. So gelang es Stefan Ferstl, Manager des betont konservativen Mischfonds Meinl Capital Invest, trotz weltweiter Kurseinbußen zuletzt sogar, einen leichten Kurszuwachs zu erzielen. „Wir sichern unser Depot in kritischen Situationen mit Futures ab“, erläutert Ferstl seine Krisenstrategie. Auch andere Manager setzen nicht nur auf einen soliden Mix im Depot, sondern auch auf zusätzliche Mittel, um das Portfolio vor heftigen Stürmen an den Märkten zu schützen.

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