Weniger Prassen, mehr Brasserie: Herbert Hacker über "Le Salzgries Paris" in Wien

Die Krise macht viele Wirte erfinderisch. Laufend stellen Restaurantbesitzer ihre Konzepte um, suchen nach neuen Möglichkeiten, um der Gästeflaute zu trotzen. Was vor Jahren noch funktioniert hat, bedarf jetzt einer Korrektur. Die Leute geben einfach weniger Geld aus, je teurer ein Lokal scheint, desto weniger wird es derzeit frequentiert.

Genau das hat auch Le-Salzgries-Besitzer Denis König zu spüren bekommen. Obwohl er immer eine exzellente Qualität geboten und unter anderem die beste Plateau de Fruits de Mer Wiens im Angebot hatte, ist der Zulauf zuletzt doch zurückgegangen. Deshalb präsentiert sich Wiens schönste Brasserie jetzt neu. Der Name wurde nur unwesentlich auf „Le Salzgries Paris“ geändert, die weißen Tischtücher sind verschwunden, die gesamte Anmutung entspricht jetzt wesentlich mehr ­einer Pariser Brasserie denn einem gehobenen Restaurant. Das Erstaun­liche dabei: In diesem Fall hat das „downgrading“ zu einer Verbesserung geführt, die Atmosphäre ist lockerer geworden, und die Preise sind jetzt bei immer noch bester Qualität deutlich niedriger. Vor allem bei den Menüs: Ein Zweigängemenü (in der einfacheren Version) kostet 17,50 Euro, ein dreigängiges 21 Euro. In der gehobenen Version (Formule 2) werden 29 und 34 Euro verlangt. Auch die Meeresfrüchte sind jetzt günstiger, ein halber Hummer mit Mayonnaise kostet 21 Euro, die Crevettes roses 12,50 Euro. Der Zustrom an Gästen ist bereits spürbar gewachsen. Somit ist auch dieses Lokal ein weiteres Beispiel dafür, dass die Krise auch gute Seiten hat.

Name: Le Salzgries Paris
Adresse: 1010 Wien, Marc-Aurel-Straße 6, Tel.: 01/533 40 30
Öffnungszeiten: Di–Sa 12–14, 18–22.30 Uhr
Preise: Vorspeisen bis 15,50, Hauptspeisen bis 25 Euro

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