Welt ohne Bargeld

Welt ohne Bargeld

Ökonomen halten Cash für antiquiert, skandinavische Länder werden zu bargeldlosen Gesellschaften, Zahlen via Handy steht vor dem Durchbruch. Doch bei der Diskussion um das Ende des Bargelds geht es letztlich auch um Macht, Freiheit und Privatsphäre.

Österreicher lieben Bares. Beim Bezahlen an der Kassa kramen die Österreicher meistens noch nach Scheinen und Münzen. In Schweden hingegen haben Karten- und Handyzahler bereits die Mehrheit. In 15 Jahren, so schätzen Forscher, wird das Bargeld dort Geschichte sein.

Bezahlen an der Kassa

Steuerehrlichkeit sichern und Terrorfinanzierung erschweren: Das sind Gründe, warum manche Länder verbieten, größere Summen bar zu bezahlen.

Seit 1. Juli 2012 können in Italien lediglich Beträge unter 1.000 Euro mit Bargeld bezahlt werden. Im Kampf gegen die Finanzierung des Terrorismus sollen in Frankreich ab September nur noch 1.000 Euro (bisher bis zu 3.000 Euro) in Cash den Besitzer wechseln. Der griechische Finanzminister Jannis Varoufakis denkt offenbar daran, dass ab Beträgen von 150 Euro eine bargeldlose Bezahlung obligatorisch wird. Derzeit liegt die Grenze bei 1.500 Euro. In Spanien ist für Ausgaben ab 2.500 Euro Cash seit 2012 verboten, ausgenommen sind rein private Deals. In Belgien gilt das Bargeld-Verbot bei Käufen über 5.000 Euro.

Lesen Sie den ganzen Artikel in FORMAT Nr. 22/2015
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