Weg mit der Spendensteuer

Die Politik lässt sie bereits 40 Jahre auf neue Gesetze warten. Die Hilfsorganisationen mahnen in FORMAT nun gemeinsam die Absetzbarkeit von Spenden ein.

Es war eine fidele Runde, die sich am Mittwochmorgen am Wiener Ring vor dem Parlament versammelte. Geschäftsführer und Vorstände von neun österreichischen Hilfsorganisationen waren kurzfristig zum FORMAT-Fototermin gekommen, um einen gemeinsamen Appell an die Bundesregierung zu richten: die Absetzbarkeit von Spenden in Österreich für Privatpersonen und Unternehmen endlich umzusetzen. Immerhin ist es 40 Jahre her, dass Licht-ins-Dunkel-Gründer Kurt Bergmann als damaliger Pressereferent im Finanzministerium mit dieser Materie in Berührung kam. Und mit Ausnahme der Finnen versteht keine Partnerorganisation – ob Rotes Kreuz, Greenpeace oder andere – innerhalb der EU-15 die Probleme, mit denen die österreichischen Kollegen im Steuerrecht konfrontiert sind.

Worum es geht? Um den Wert von zwei oder vier Kilometern neu gebauter Autobahn, je nachdem, welcher Berechnungsgrundlage man Glauben schenkt. Oder in Euro umgerechnet: 40 bis 80 Millionen Euro, die dem Staatshaushalt an Einnahmen fehlen würden. Allerdings nicht langfristig, weil mit der Einführung einer Steuererleichterung eine Zunahme der Spendenfreudigkeit einhergeht, wie internationale Beispiele gezeigt haben. Und vor allem geht es Michael Chalupka von der Diakonie um eines: „Ehrenamtliches Engagement im gesellschaftlichen Bereich wird von der Politik zu Recht immer gelobt. Jetzt geht es darum, das finanzielle Engagement vieler Menschen auch steuerrechtlich zu würdigen.“

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