Weg mit dem Speck

Dinner-Cancelling, Fatburning, Jojo-Effekt. Wer kennt sich noch aus im Dschungel der Diätratgeber und Trainingsprogramme? Fitnessexperte Christian Beer über effektive Methoden zur Gewichtsreduktion.

Weg mit dem Speck. Ein Werbeslogan, der zum Stehsatz wurde. Da geht es um einen höheren Preis für gleiche Leistung. In unserem Körper sieht es ähnlich aus: Bei Übergewicht muss er für die gleiche Leistung mehr „bezahlen“.

Laut Studie der Statistik Austria ist der Anteil der Übergewichtigen gegenüber Anfang der 90er Jahre zwar rückläufig. Zum Problem avancierten allerdings die stark Übergewichtigen. Vor allem unter den jüngeren Männern und Frauen ist deren Anteil seit 1991 um rund 1 Prozent gestiegen.

Aber wer kennt sich noch aus im Dschungel der Diätratgeber und Fitnessprogramme, die alle das Gleiche versprechen: Traumfiguren in Rekordzeit. Allzu leicht verliert man da neben der Übersicht auch die Nerven, sich an das Problem heranzuwagen. Es gilt, ein für sich optimales Programm zu finden, das ohne der Gesundheit zu schaden schnell und effektiv das Gewicht reduziert. Zuerst müssen die Ursachen definiert werden. Handelt sich um

• genetisch oder organisch bedingtes Übergewicht, wie zum Beispiel Schilddrüsenunterfunktion, oder

• Übergewicht infolge von Lebensgewohnheiten, wie zu viele Kalorien und/oder zu wenig Bewegung?

Das Problem beginnt bei der Definition von Übergewicht. Meistens wird zur Bestimmung desselben der Body Mass Index (BMI) verwendet. Der Nachteil liegt darin, dass der BMI nur das Gewicht in Relation zur Körpergröße angibt. WIE sich das Gewicht zusammensetzt, wird nicht berücksichtigt. Modernere Methoden wie die Bio-Impedanz-Analyse geben hingegen auch Einblick, aus wie viel fettfreier Masse, Muskeln, Wasser und Fett das Körpergewicht besteht. Ein Fettanteil über 35 % bei Frauen und über 25 % bei Männern ist gesundheitlich bedenklich. Vor allem Bauchfett ist immer ein Anzeichen für Organfett, das wiederum verantwortlich für viele Krankheiten ist. Man sollte auch erwähnen, dass der gestörte Umgang mit Nahrung und Bewegung in beide Richtungen ausschlagen kann: Immerhin hat 1 % der Bevölkerung in Österreich Essstörungen und ist dementsprechend untergewichtig.

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