Was Ihr Auto wirklich kostet

Der ÖAMTC erhob die wahren Kosten von 4.628 Automodellen. Schon in der Mittelklasse muss man mit 600 Euro im Monat rechnen. Hauptursache ist nicht der teure Sprit, sondern der Wertverlust.

Nichts bringt die Autofahrer mehr auf die Palme als der hohe Spritpreis. Laut einer aktuellen Studie des ÖAMTC ärgern sich 68 Prozent der Österreicher über einen zu hohen Treibstoffpreis. Als Gegenwehr werden sogar Fahrten ins Ausland in Kauf genommen, um günstig zu tanken. Hingegen fühlt sich nur ein Prozent von den hohen Anschaffungskosten irritiert. Was die meisten nicht ahnen: Benzin und Diesel machen im Durchschnitt nur ein Zehntel der monatlichen Gesamtkosten aus. Der mit Abstand größte Posten sind die Anschaffungskosten, die in aller Regel für mehr als die Hälfte des Autobudgets verantwortlich sind. Das ist das Ergebnis einer großen ÖAMTC-Studie, bei der für insgesamt 4.628 Modelle die tatsächlichen Kosten kalkuliert wurden.

Autokauf nach Gefühl. Opel- &-Beyschlag-Geschäftsführer Johannes Hall erklärt den Widerspruch zwischen Umfrage und Realität so: „Der Autokauf ist die größte Anschaffung nach der Wohnung und sehr emotional. Wenn die Finanzierung unter Dach und Fach ist, dann ist die Sache erledigt. Danach achtet man nur noch auf die hohen Spritpreise und andere laufende Kosten.“

Wer sich nicht allein auf sein Gefühl verlassen will, findet auf den folgenden Seiten die objektiv ermittelten Gesamtkosten der wichtigsten Modelle im Überblick. Die vollständige Auswertung finden Sie auf der Onlineseite www.oeamtc.at.

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