Warten auf den Aufschwung: Es wird für einige Branchen ein hartes Wirtschaftsjahr

Der für das neue Jahr prognostizierte Aufschwung wird so nicht kommen: Die Wirtschaftsforscher haben ihre Prognosen nach unten revidiert und rechnen für einige Branchen sogar mit einem besonders harten Wirtschaftsjahr.

Seit Mittwoch ist es amtlich: Die österreichische Wirtschaft wird im neuen Jahr schwächer wachsen als ursprünglich angenommen. Noch vor elf Wochen hatten die Experten des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) und des Instituts für Höhere Studien (IHS) auf den Zehntelprozentpunkt genau 2,5 Prozent Wachstum vorausgesagt.

Davon kann nun keine Rede mehr sein. Denn das IHS rechnet fürs kommende Jahr mit 2,3, das Wifo gar nur mit 2,2 Prozent Wachstum. Dazu kommt: Durch die steigenden Preise (etwa bei Strom, Gas, Tabak oder Mieten) wird die Inflation bei 2,3 Prozent (heuer sind es nur 1,3) liegen.

Damit ist bereits jetzt klar, dass der so lang herbeigesehnte konjunkturelle Aufschwung auch 2005 nicht kommen – oder nur sehr mager ausfallen – wird.
Über die Gründe für die nach unten revidierten Prognosen sind sich Wifo und IHS ausnahmsweise einmal einig: „Vor allem der starke Euro und der hohe Ölpreis haben dämpfende Wirkung auf das Wachstum“, analysiert Wifo-Konjunkturexperte Ewald Walterskirchen.

Dazu kommt: Österreichs Wirtschaft ist an die gesamteuropäische Konjunktur gekoppelt – und die entwickelt sich noch schlechter: Der Euroraum wird 2005 nur um 1,7 Prozent wachsen, Deutschland gar nur um 1,3 Prozent.

Dass Österreich überhaupt noch einen Zweier vorne stehen hat, ist laut Experten vor allem der Steuerreform zu verdanken, die zu Jahresbeginn in Kraft tritt: Laut Wifo bringt die Steuerreform zumindest ein Plus von 0,3 Prozentpunkten an Wachstum.

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