Warren Buffett: Milliarden gegen „das gefährlichste Tier der Welt“

Warren Buffett spendet wieder einmal Milliarden. Der Großteil der Spenden geht an die Stiftung seines Freundes Bill Gates, die sich mit der Bill & Melinda Gates Foundation unter anderem die Ausrottung von Malaria zum Ziel gesetzt hat. Das restliche Geld bleibt in diversen Wohltätigkeits-Organisationen innerhalb seiner Familie.

Warren Buffett: Milliarden gegen „das gefährlichste Tier der Welt“

Der Multimilliardär und Star-Investor Warren Buffett zieht erneut die Spendierhosen an: 2,8 Milliarden Dollar seines Vermögens gibt der 83jährige in Form von Aktien seiner Investmentholding Berkshire Hathaway an mehrere gemeinnützige Organisationen.

Das Vermögen bleibt allerdings im engeren Familien- und Bekanntenkreis: Der Großteil der Spende – 2,1 Milliarden Dollar – geht an die Bill & Melinda Gates Foundation

Stiftung des ehemaligen Microsoft-Chefs Bill Gates; das restliche Geld verteilt sich zu etwa gleichen Teilen an die Stiftungen seiner drei erwachsenen Kinder und an seine eigene Stiftung.Die Bill & Melinda Gates Foundation hat es sich unter anderem zum Ziel gesetzt, Krankheiten Malaria weltweit auszurotten. In seinem Blog gatesnotes.com rührt Gates in diese Richtung die Werbetrommel, teils auch mit sehr plakativen Mitteln: Im April veröffentlichte er eine Infografik, laut der die Gelse „das tödlichste Tier der Welt“ ist.

Jährlich sind Stechmücken durch die Übertragung von Krankheiten wie Malaria und Dengue Fieber für 725.000 Tote verantwortlich ist – zum Vergleich: Der allseits gefürchtete Hai hat dagegen nur zehn Menschen pro Jahr auf dem Gewissen.

Freundschaft der Superreichen

Buffett und Gates sind gut befreundet; auch zum verstorbenen Gründer des Microsoft-Mitbewerbers Apple, Steve Jobs, pflegte Buffett ein gutes Verhältnis – nämlich ab dem Zeitpunkt, ab dem seine Printmedien in der Kiosk-App des iPad erschienen. Über Treffen mit seinem Freund in Cupertino, der sich streng vegan zu ernähren pflegte, soll Buffett einst gesagt haben: „Abendessen bei Jobs ist sehr nett – solange man es schafft, rechtzeitig abzuhauen, bevor die Restaurants in der Stadt schließen.“

Gates gilt auch nach seinem Ausstieg bei Microsoft mit einem Vermögen von 83,7 Milliarden Dollar als der reichste Mann der Welt – vor Telekom-Investor Carlos Slim, der 77,9 Milliarden Dollar auf der hohen Kante hat. Buffett belegt mit 63,1 Milliarden Dollar Platz 4 der Reichen-Liste. Der Großinvestor verschenkt jedes Jahr einen Teil seines Vermögens an Stiftungen und NGOs.