Wala hat Kasachstan-Botschafter beraten: Projekt umfasste Verkauf der Nurbank

Der frühere Nationalbank-Präsident Adolf Wala war als Berater des mittlerweile suspendierten kasachischen Botschafters Rakhat Aliyev tätig. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner neuen erscheinenden Ausgabe.

Seit August 2005 präsidierte Wala den Aufsichtsrat der A. V. Maximus Holding AG in Wien. Gemeinsam mit der gleichnamigen Gesellschaft in Genf steuert Maximus alle Geschäfte der Aliyev-Gruppe außerhalb Kasachstans. Angesichts der politischen Brisanz wird Wala seine Funktion als Maximus-Aufsichtsratsvorsitzender zurücklegen und laut FORMAT seine Tätigkeit als Berater der Aliyev-Gruppe beenden.

Zuletzt engagierte sich Adolf Wala beim Verkauf der Nurbank. Das siebtgrößte Kreditinstitut Kasachstans wird mehrheitlich von Aliyev kontrolliert und sollte laut FORMAT noch heuer verkauft werden. Aliyev gegenüber FORMAT: "Die Idee, die Bank zu verkaufen, gibt es bereits seit fünf Jahren."

Besonderes Interesse an der Kommerzbank wird laut FORMAT den österreichischen Banken BA-CA und Raiffeisen nachgesagt. Wala weist Gerüchte zurück, wonach er von der Raiffeisen-Gruppe beauftragt wurde, die Bank unter die Lupe zu nehmen. Seine Auftraggeber will er aus Vertraulichkeitsgründen nicht nennen. Wala gegenüber FORMAT: "Meine Tätigkeit war stets unentgeltlich. Nur die Reisespesen wurden übernommen."

Die ganze Story lesen Sie im neuen FORMAT!

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