Währung: Ende des Dollar-Imperiums

Der amerikanische Dollar ist ins Trudeln geraten. FORMAT analysiert, wie Sie sich trotz des Verfalls des Greenback schadlos halten.

Wer jetzt nach Amerika reist, hat guten Grund zur Freude. Nahezu im Stundentakt wird der Urlaub billiger. Ursache ist die schwache US-Währung. Noch vor 12 Monaten bekam man für einen Euro 1,24 Dollar, heute schon 1,36 Dollar. Und es scheint nur eine Frage der Zeit, bis auch das bisherige Allzeittief von 1,3667 vom Dezember 2004 durchbrochen wird. Experten rechnen schon bald mit Kursen von 1,40. Und wenn die Konjunktur in den USA richtig einbricht, sind auch die 1,50 nicht mehr weit.

Touristen sowie Importeure und Käufer von Dollarprodukten profitieren zwar von den Zerfallserscheinungen der globalen Leitwährung US-Dollar. Unter dem Strich ist aber die Rechnung aus österreichischer Sicht eindeutig negativ. Anleger verlieren bei jedem im Dollar notierten Investment – nicht nur bei US-Aktien und -Anleihen, sondern auch bei Papieren aus Asien oder Südamerika. Noch schlimmer sind exportlastige Unternehmen betroffen. FORMAT analysiert, wie man sich als Anleger oder Unternehmer gegen schmerzliche Verluste schützen kann.

Spielball der Händler. Tim Geissler, als Treasury-Chef der RLB NÖ-Wien verantwortlich für das Geldmanagement der Bank, sieht den Greenback derzeit als Spielball der Währungsbroker: „Die Händler wollen den Dollar unbedingt unter das bisherige Tief drücken. Wer sich dagegenstellt, wird verlieren. Ich rechne in den nächsten Monaten, dass die Marke von 1,40 erreicht wird. Und wie tief er wirklich fällt, kann niemand prophezeien.“ Wenn nämlich alle historischen Barrieren durchbrochen werden, gibt es keinen Orientierungspunkt mehr. Geissler: „Dann sind wir im Niemandsland.“ Auch Stephen Jen, Devisenexperte der US-Investmentbank Morgan Stanley, sieht den Dollar jetzt „anfällig für eine breit angesetzte Verkaufswelle. Der Trend zu einem schwachen Dollar ist ausgeprägter als jeder andere Trend, den ich in den vergangenen Jahren gesehen habe.“

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