Vranitzky kritisiert im FORMAT SPÖ-Wahlkampf

In einem Interview mit dem aktuellen FORMAT übt Ex-Bundeskanzler Franz Vranitzky heftige Kritik an der Wahlkampf-Führung der SPÖ. Vranitzky rät Spitzenkandidat Alfred Gusenbauer, eine deutlich härtere Gangart einzuschlagen: "Ich persönlich würde klar sagen: Für die SPÖ ist es undenkbar mit Karl Heinz Grasser eine Regierung zu bilden. Wolfgang Schüssel kann derzeit ja nicht einmal sagen, welcher Regierung der Kärntner dienen soll."

Auch mit der Auswahl der Quereinsteiger ist Vranitzky nicht ganz zufrieden. Ihm fehle, so der Ex-Politiker im FORMAT-Gespräch, ein Kandidat, der Wirtschaftskompetenz symbolisiert und ein Angebot an ehemalige FPÖ-Wähler darstellt. Vranitzky zu FORMAT: "Ein Kopf aus der Wirtschaft wäre deshalb wichtig, weil Alfred Gusenbauer nach wie vor ein alt-marxistisches Gebinde angehängt wird. Diesen Schreckgespenstern muß man Angebote an wirtschaftsliberale Wähler entgegensetzen."

Laut Vranitzky müsse die politische Mitte stärker besetzt werden, Josef Broukal und Wolfgang Petritsch seien personell wichtige Signale aber eindeutig noch zu wenig. Vranitzky zu FORMAT: "Ein zusätzliches personelles Angebot wäre extrem wichtig. Die Signale an die Wirtschaft sind zu schwach."

Das Ganze Interview lesen Sie im aktuellen FORMAT

BMW macht für Motorenfabrik in Steyr Millionen locker.

Auto & Mobilität

BWM Werk Steyr investiert 340 Millionen für Dieselmotoren

Künftige Pensionisten sind mit gewaltigen Pensionslücken konfrontiert, auch der Staat, wenn dieser das Ruder nicht herum reißt, warnt das Weltwirtschaftsforum.

Geld

Zeitbombe Pensionslücke: Gefährlicher als jede Finanzkrise

Österreichs Unternehmen ohne Panik in die Digitalisierung

Bonität

Österreichs Unternehmen ohne Panik in die Digitalisierung