VP-Schützenhöfer in FORMAT: "Brauchen gemeinsame Schule der 10 bis 14-Jährigen"

In der steirischen Volkspartei regt sich weiter Widerstand gegen die Bildungspolitik der Bundes-ÖVP. Der steirische Parteichef Hermann Schützenhöfer bleibt auch nach dem ÖVP-Nein zur Gesamtschule bei seiner Linie. Gegenüber dem Nachrichtenmagazin FORMAT meint Schützenhöfer: "Im ländlichen Raum nimmt es die Hauptschule mit jeder AHS auf und ist dort in Wahrheit Gesamtschule, in der Stadt verkommt sie zur Restschule."

Schützenhöfer verlangt daher von seiner Partei ein Umdenken und nicht weiter ein Festhalten an "Dogmen, die längst vom Leben überholt sind". Kernpunkt einer nachhaltigen Schulreform müsse ein "sanfter" Übergang vom Kindergarten in die Grundschule sein. Danach sollte es, so Schützenhöfer, eine gemeinsame Mittelschule der 10- bis 14-Jährigen geben. Der Grund: "Derzeit findet die Selektion zu früh statt."

An seine Parteifreunde appelliert Schützenhöfer, "die Schuldebatte nicht zu beenden, bevor sie begonnen hat".

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