Vor dem Abschied: Nationalratspräsident Andreas Kohl im großen FORMAT-Interview

In einem Interview mit der aktuellen Ausgabe des Wochenmagazins FORMAT bestätigt Nationalratspräsident Andreas Khol seinen kompletten Rückzug aus dem Parlament, kritisiert die SPÖ zu Beginn der Koalitionsverhandlungen scharf, schließt aber ein Zusammengehen mit BZÖ und FPÖ aus.

- Nationalratspräsident Andreas Khol bestätigt seinen Totalrückzug aus dem Parlament: "Habe späte Freiheit gewonnen".

- Scharfe Kritik an der SPÖ: "Bisher keine Handlungen für sachliche übereinkunft und persönliches Vertrauen".

- Koalition mit FPÖ ausgeschlossen: "Die heutige FPÖ ist deutschnational, antieuropäisch und von rassistischer Islamophonie durchdrungen".

"Ich bleibe als Mitglied des Bundesparteivorstandes und Obmann des Seniorenbundes in der Politik. Ich bin aber an keinen Klubzwang gebunden und habe so eine späte Freiheit gewonnen."

Die Koalitionsgespräche mit der SPÖ seien "ähnlich wie bei den Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei: Sie werden mit offenem Ausgang begonnen, alles ist möglich." Auch ein Abbruch der Gespräche: "Dann, wenn es für ein gemeinsames Projekt nicht die nötige sachliche Übereinkunft und das persönliche Vertrauen gibt. Bisher hat die SPÖ keine diesbezüglichen Handlungen gesetzt."

Eine arithmetisch mögliche Koalition schwarz-blau-orange schließt Khol aber aus: "Die Blauen wollen zuerst die Orangen inhalieren. Und die FPÖ von heute ist mit jener von 1999 nicht zu vergleichen: Sie ist deutschnational, antieuropäisch und von rassistischer Islamophonie durchdrungen."

Das ganze Interview lesen Sie im aktuellen FORMAT!

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