Mit Algorithmen durch volatile Märkte navigieren

The trend is your friend: Diese Börsen-Weisheit hat STAGEiNVEST mit einem neuen, vollautomatisierten Handelssystem perfektioniert. Die Software soll den Trend erkennen, bevor er da ist.



An den Börsen ist es derzeit wie auf der Dating-Plattform Tinder: Man hofft auf das nächste Bild – und kann nie sicher sein, ob es besser oder schlechter aussieht. Erst brachen im Jänner die Kurse der Technologie-Aktien ein, die lange die Börsen nach oben gepusht hatten. Als sich die Kurse gerade wieder erholten, marschierte die russische Armee in die Ukraine ein – der nächste Tiefschlag. Seitdem pendelt der MSCI World Index, der als weltweites Aktien-Barometer gilt, zwischen 3.200 und 2.800 Punkten, ohne klare Tendenz.

KRISE TREIBT INFLATION. Seit Jahresbeginn liegt der Index rund sieben Prozent im Minus – und viele Anleger fragen sich, ob damit das Schlimmste schon überstanden ist. Oder eine militärische Eskalation in der Ukraine, steigende Energiepreise und Probleme bei den weltweiten Lieferketten die Aktienkurse wieder nach unten drücken. „Besonders sichtbar ist diese Krise bei der Inflation. Sie wird nicht nur weiter steigen, sondern auch länger hoch bleiben, so dass im Durchschnitt für Österreich heuer mit sechs Prozent zu rechnen ist, der höchsten Inflationsrate seit mehr als 40 Jahren“, analysiert Stefan Bruckbauer, Chefökonom der Bank Austria, „einen schweren wirtschaftlichen Einbruch wie während der Pandemie erwarten wir für die Länder des Euroraums und damit auch für Österreich aus heutiger Sicht nicht.“

Anzeichen einer Stabilisierung der Aktienmärkte sieht auch Europas größte Fondsgesellschaft, Amundi: „Unserer Ansicht nach sind in den aktuellen Marktkorrekturen die meisten schlechten Nachrichten enthalten, aber weitere Rückschritte sind möglich, wenn auch begrenzt. Es sei denn, eine weitere Eskalation der Krise gefährdet die Weltwirtschaft“, heißt es in einer Analyse. Einig sind sich die Finanzexperten und -expertinnen in einem: Die Märkte bleiben volatil. Entsprechend groß ist die Unsicherheit.

RAUF UND RUNTER. Die weltpolitische Lage verunsichert die Anleger. Entsprechend gespannt ist der Blick auf die Kursentwickung an den Börsen.

SOFTWARE STATT WELTPOLITIK. Die Gründer von STAGEiNVEST sehen das entspannter. Statt des ständigen Blicks auf Kurstabellen setzen sie auf eine von ihnen entwickelte, vollautomatische Handelssoftware, die auf Basis einer Unmenge von Daten und Algorithmen autonom Aktien kauft und verkauft. „Unser System arbeitet rein auf Basis technischer Indikatoren“, erläutert Christian Pabst, Managing Partner STAGEiNVEST, „es liest keine Nachrichten und beachtet auch keine geopolitischen Entwicklungen, solange sie sich noch nicht im Marktverhalten widerspiegeln.“

Das dahinter liegende Modell beruht darauf, dass sich grobe Markteinbrüche meist kurz davor durch Unsicherheiten im Markt ankündigen. Diese Unsicherheiten werden von der Software erkannt und bewertet. „Wir reiten die Welle nicht erst, wenn sie da ist“, ergänzt Richard Rella, ebenfalls Managing Partner von STAGEiNVEST, „unser System erkennt auf Basis einer technischen Analyse die Wahrscheinlichkeit für den Aufbau einer Welle. Das macht den Erfolg aus.“



„Aktives Risikomanagement ist vielen Investoren wichtiger als maximale Performance“ Richard Rella, Managing Partner STAGEiNVEST

So wie schon vor der Corona-Krise habe das System auch im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine frühzeitig vor dem eigentlichen Einbruch der Märkte Unsicherheiten erkannt und entsprechend reagiert. Konkret: Die Aktienquote wurde auf rund 30 Prozent gesenkt und Short-Positionen aufgebaut. So konnten größere Verluste vermieden werden. „Diese Form des aktiven Risikomanagements ist viel wichtiger als die maximale Performance“, betont Rella, „und genau das entspricht dem wichtigsten Motiv vieler Investoren, nämlich Sicherheit.“

SCHNELLE REAKTION. Aber in einer unsicheren Phase die Aktienquote zu senken wäre vielen Anlegern wohl auch eingefallen. Braucht es dafür eine komplexe Software? „Natürlich fragen sich jetzt viele Anleger, ob sie nach den rund zwanzig Prozent Marktverlusten Ihre Positionen auflösen sollen“, bestätigt Christian Pabst, „aber erstens ist es dafür zu spät, und zweitens ist der Anleger bei etwaigen kurzfristigen Kursprüngen nach oben dann auch nicht mit dabei. Genau deswegen ist es nicht leicht, am Aktienmarkt Geld zu verdienen. Unser großer Vorteil ist, dass unser Algorithmus sofort reagiert und nicht erst nach zwanzig Prozent Kursverlust.“

Was die Geschichte besonders spannend macht: Die von STAGEiNVEST für die Börse weiter entwickelte Software beruht ursprünglich auf einem Programm für die Erdölindustrie. Aus einer Flut von Daten wird dabei in Form einer Computersimulation berechnet, wie hoch die Erfolgsaussichten einer Bohrung sind – bei teuren Offshore-Bohrungen eine Frage von hunderten Millionen Dollar. Jetzt soll die Software, adaptiert für den Aktienhandel, für die Unternehmensgründer solide Renditen bei minimiertem Risiko erwirtschaften (siehe Kasten).

Immerhin: Der Fonds „Global Invest One“ sowie die für größeren Kunden gemanagten Accounts, die auf Basis des STAGEiNVEST-Programms investieren, haben die Aktienquote leicht nach oben gefahren. Investiert wird bevorzugt in Bluechips wie Tesla, Amazon, Caterpillar, Boeing, Sony und Volkswagen. Pabst: „In den letzten Tagen hat der Algorithmus wieder eine übermäßige Long-Positionierung eingenommen und konnte Gewinne durch die Kurserholung von einigen Aktien erwirtschaften.“

Bedeutet das, dass das Schlimmste an den Börsen überstanden ist? „Aufgrund der Dynamik des Systems kann sich die Aktienquote täglich ändern“, sagt Christian Pabst, „und ob das Schlimmste schon vorbei ist, muss der Algorithmus jetzt auch noch nicht wissen - sondern erst, wenn es soweit ist.“

VORFAHRT FÜR BLUECHIPS. Hochliquide Aktien wie die des Autoherstellers Tesla oder auch von Amazon, Sony, Caterpillar, Boeing und Volkswagen gehören aktuell zu den Favoriten des automatischen Handelssystem von STAGEiNVEST.


Erst Öl-Suche, jetzt Börse


EIN „DIGITAL TWIN“, erstellt auf der Basis von gewaltigen Datenmengen aus der Historie, dem Ist-Zustand sowie Simulationen künftiger Eingriffe: Auf dieser errechnet ein Computermodell die Erfolgswahrscheinlichkeit für die Suche nach Erdöl an bestimmten Stellen. Dieses komplexe System aus der Erdöl-Branche haben deren Entwickler unter dem Namen STAGEiNVEST jetzt auf die Aktienmärkte übertragen. Die Software berechnet die Wahrscheinlichkeiten von Trends. Grundlage ist eine Matrix verschiedener Algorithmen, die klassische technische Indikatoren mit eigens entwickelten Indikatoren kombiniert. Sie bilden die Basis für ein rein technisches Handelssystem, das Wertpapiere kauft oder verkauft, wenn mehrere dieser Indikatoren anschlagen. Investiert wird ausschließlich in hochliquide Bluechips, über Short-Positionen kann auch in fallenden Märkten verdient werden. Ziel ist eine „risikoadjustierte Rendite“, also das Erzielen einer guten Performance bei minimalem Risiko und hoher Stabilität. Die Trend-Signale der Software bildet die Grundlage für den in Österreich steuerlich vertretenen Publikumsfonds „Global Invest One“ sowie für Managed Accounts, die in Kooperation mit der Omicron Vermögensverwaltung Anlegern ab 100.000 Euro angeboten werden.


Eine Kooperation mit

STAGEiNVEST GmbH
DC Tower, 30th floor
Donau-City-Straße 7/2
1220 Vienna, Austria
office@stageinvest.com
www.stageinvest.com

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