Urlaub im Eigenheim

Luxusdomizile in den Sommer-Hotspots sind in den vergangenen Jahren enorm im Wert gestiegen. FORMAT-Report: Wo es sich rentiert, ein Ferienanwesen zu erwerben.

Bei Peter Marschall laufen derzeit die Telefone heiß. Anfang der Woche erhielt der Wiener Immobilienmakler ein ganz besonders exklusives Objekt zur Vermittlung: die Finca des Austropopstars Reinhard Fendrich auf Mallorca. Seitdem fragen Kunden nach Details zur Villa und Boulevardblätter nach dem Hintergrund des Verkaufs.

„Zu den Gründen, warum Herr Fendrich die Liegenschaft verkauft, kann ich nichts sagen“, meint der auf Luxusimmobilien spezialisierte Marschall knapp, „das Anwesen jedenfalls ist außergewöhnlich.“

Fendrichs Finca liegt am Fuße des Tramuntanagebirges mit Blick auf das verschlafene Städtchen Port de Sóller und das Meer. Das Gebäude aus dem 11. Jahrhundert ist eine der ältesten Fincas der Insel und ist mit sechs Schlafzimmern, fünf Bädern, offenen Kaminen und mehreren Terrassen großzügig ausgebaut. Rundherum erstrecken sich auf
drei Hektar Orangen- und Olivenbäume, dazwischen sprudeln zwei eigene Quellen. Auch Pferdestallungen, ein Tennisplatz und ein zwanzig Meter langer Swimmingpool gehören zum Anwesen. Möglich wären etwa auch der Bau eines Hubschrauberlandeplatzes und eine Erweiterung der Sicherheitsvorkehrungen. Der stolze Preis: 7,5 Millionen Euro. „Eine historische Finca mit einem derartig schönen Blick ist etwas ganz seltenes und darum entsprechend kostspielig“, so Marschall.

Ein Käufer für Fendrichs mallorquinisches Luxusdomizil dürfte daher relativ rasch gefunden sein, wenn auch der Verkaufsprozess bei Nobel-Ferienimmobilien etwas länger dauert als bei weniger teuren Häusern. Der Markt für exklusive Urlaubsresidenzen hat sich in den vergangenen Jahren prächtig entwickelt. Topobjekte in beliebten Sommer-Destinationen wie Mallorca, Marbella, Côte d’Azur, Toskana und den griechischen Inseln sind pro Jahr zwischen fünf und 15 Prozent im Wert gestiegen. Doch auch Portugal und Kroatien legten beachtlich zu. Die Nachfrage ist nach wie vor enorm: Vor allem betuchte Rentner und wohlhabende Erben sowie Skandinavier und Engländer investieren ihr Geld lieber in ein Sommerhaus, als es aufs Sparbuch zu legen.

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Andreas Salcher

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