Urban Eden

Üppige Vegetation, Pools mit Rundumblick, umrankte Schornsteine und Nirostapflanzinseln: Dachgärten und Grünterrassen schaffen Naturoasen inmitten des Großstadtdschungels.

Ich glaube, es ist der Zauber von ‚Karlsson vom Dach‘“, sagt Robert Luger. „Man ist umgeben von Kaminen, Hausdächern, Antennen, darüber der Himmel. Es ist eine ganz andere Welt als die dort unten auf der Straße.“ Luger ist Landschaftsarchitekt und einer von drei Partnern des Wiener Büros 3:0, das auf die Gestaltung von Freiräumen spezialisiert ist und in den letzten Jahren auch ein halbes Dutzend Dachgärten und Dachterrassen geplant hat. Das Leben on top, wie 3:0 es sieht, ist eine individuelle, atmosphärisch dichte und elegante Angelegenheit, die Bauherren sind – so Lugners Partner Daniel Zimmermann – „Besserverdiener zwischen 40 und 65, die das Leben in der Stadt genießen wollen“.

Und wie: Da ist ein moderner, 60 Quadratmeter großer Dachgarten im 19. Bezirk, mit sonnendeckbeschattetem Liegeplatz, Pool, Grillplatz und Kühlschrank. Weißblättrige und -blühende Pflanzen ergänzen die dominierenden Materialien Edelstahl, Marmorkies und Holz. Oder 3:0s Terrassengarten auf einem Dach im 7. Bezirk: Dort wachsen aus zwei Kiesbeeten aus grauem Basalt runde Niropflanzinseln, die mit hohen Gräsern in unterschiedlichen Farbtönen bepflanzt >> sind. Dazu eine schwarze Natursteinterrasse, Milchglasgeländer und ein herrlicher Stadtblick.

Billig sind solche exklusiven Anlagen natürlich nicht. „Die Dachgärten, die wir in den letzten Jahren gemacht haben, kosten in der Herstellung zwischen 500 und 900 Euro pro Quadratmeter“, erklärt Robert Luger. Dazu kommt das Planungshonorar. Natürlich geht es auch anders: „Wenn man nur ein einfaches Holzdeck macht, auf das Pflanzkübel gestellt werden, dann sind es in etwa 150 bis 250 Euro pro Quadratmeter.“

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