Unsere Genuss-Weltmeister: Österreichs Kulinarik-Elite erobert die ganze Welt

Immer mehr Produzenten von Gourmetprodukten entdecken das Export-Biz. Einige liefern bis nach Neuseeland und Singapur.

Sein Terminkalender gleicht dem eines Industrie-Managers im Exportbusiness: einige Tage USA, danach in die Schweiz, dann Frankreich und hernach Deutschland. Diese Woche weilt er in Tokio, weil auch dort seine Produkte inzwischen reißenden Absatz finden.

Nicht schlecht für einen kleinen österreichischen Essigmacher mit Verkaufsstand am Wiener Naschmarkt. Erwin Gegenbauer, Inhaber der „Wiener Essig-Brauerei“, verkauft inzwischen mehr als 60 Prozent seiner edel-sauren Spezialitäten in die ganze Welt – von New York bis Tokio.

Nicht anders der Wiener Marmeladenhersteller Hans Staud, bekannt für außergewöhnliche Qualitätsprodukte und ein Paradebeispiel eines überaus erfolgreichen Delikatessen-Entrepreneurs. Staud reist im April im Schlepptau des Bundeskanzlers nach China, um auch dort großräumig ins Geschäft zu kommen. „China“, sagt Staud, „ist der kommende Markt, wir haben laufend Anfragen, das Interesse ist enorm.“ Staud liefert seine eingemachten Früchte- und Gemüsespezialitäten erstmals auch nach Singapur, hat kürzlich in Indien Kontakte geknüpft und exportiert schon seit einigen Jahren nach Deutschland, Schweiz, Japan, USA und Großbritannien.

„Feinkostladen Österreich“ wird Realität. Österreichs Produzenten von Edeldelikatessen erobern die Welt. Die Nachfrage nach hochwertiger Feinkost aus Österreich steigt. Der bereits in den frühen 90er Jahren propagierte „Feinkostladen Österreich“, damals noch eher eine vage Wunschvorstellung einiger Politiker, scheint Realität zu werden.

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