Übernahmen im Eiltempo

Dem Unaxis-Streich folgt sogleich der nächste: Die Kovats-Gruppe steht vor deutschem Takeover und plant die Fusion zu einem Riesenkonzern.

Noch fehlt die Genehmigung der Wettbewerbshüter in Brüssel für die mehrheitliche Übernahme des Schweizer Konzerns Unaxis durch die Victory AG der Unternehmer Mirko Kovats und Ronny Pecik. Querschüsse aus der Schweiz führen zu einer Verzögerung des Verfahrens. Das Bestehen darauf, dass die Umsätze der Unaxis und der österreichischen A-Tec-Industriegruppe von Kovats und Pecik zusammengezählt werden, machten aus einer nationalen eine EU-Angelegenheit. „Aber wir rechnen täglich mit dem Bescheid“, zeigt sich Pecik von den eidgenössischen Nadelstichen unbeeindruckt. An einem Okay besteht kaum ein Zweifel: Denn zwischen den Geschäften von Unaxis und A-Tec gibt es keinerlei Überschneidungen.

Der nächste Coup ist schon fix und fertig ausverhandelt. Auf Nadeln sitzt das derzeit umtriebigste Zweigespann der heimischen Industrie aus einem ganz anderen Grund. Mirko Kovats und Ronny Pecik haben schon wieder die nächste Runde ihrer atemberaubenden Einkaufstour absolviert – und warten nur auf den behördlichen Unaxis-Sanktus, um auch diesen Deal formal abschließen zu können. Außerdem liegen spektakuläre Fusionspläne in der Schublade: die Schaffung des zweitgrößten Industriekonzerns an der Wiener Börse hinter der voestalpine.

Nach der Schweiz werden der Kämpfer Kovats und sein Partner dieses Mal in Deutschland zuschlagen. Deutsche Medien grübeln seit Wochen, welches Ziel sich das plötzlich auch in internationalen Wirtschaftskreisen bekannt gewordene Austro-Duo ausgesucht hat. Vom Anlagenbauer IWKA bis zur Pfeiffer Vacuum AG reichten die Spekulationen. Nach FORMAT vorliegenden Informationen dürfte es sich aber um das börsennotierte Unternehmern Müller Weingarten handeln: derzeit keine Goldgrube, aber – für Kovats untypisch – auch kein Sanierungsfall.

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