Tor ist nicht gleich Tor

Wenn es um Tore für den Industriebetrieb oder die Firmengarage geht, gibt es die unterschiedlichsten Varianten mit ihren Vorzügen und Nachteilen. Beim Neubau oder der Renovation sollte man sich vorab Gedanken machen, was man einbauen möchte, um das passende Tor einzubauen.

Tor ist nicht gleich Tor

Die unterschiedlichen Typen

Das Schwingtor ist der Klassiker und wird vorwiegend im privaten Bereich genutzt. Das Tor schwingt komplett nach vorne auf und benötigt daher relativ viel Platz. Ist das Tor geöffnet, befindet es sich unter der Garagendecke. Meist wird es nur durch ein einfaches Schloss gesichert und ist daher verhältnismäßig leicht aufzubrechen.

Deckensektionaltore sind dagegen deutlich stabiler und sicherer. Sie nehmen beim Öffnen keinen Platz weg, denn die einzelnen Paneele werden nach oben geschoben. Der Nachteil ist, dass das Tor ebenfalls unter der Decke aufbewahrt wird. Daher muss man sich Gedanken machen, wie man die Beleuchtung anbringt.

Das Rolltor arbeitet nach einem ähnlichen Prinzip wie ein Fensterrolladen. Beim Öffnen nimmt es keinen Platz weg und ist in der Regel so verbaut, dass es nicht einfach nach oben geschoben werden kann. Das Garagenrolltor verschwindet in einem Kasten, sodass Lampen an der Decke angebracht werden können.

Seitensektionaltore werden zur Seite geschoben und haben so den Vorteil, dass man bequem nur einen Teil öffnen kann, um die Garage oder die Halle zu betreten. Möchte man die Wände für Regale, Maschinen oder Ablagen nutzen, ist diese Lösung jedoch weniger geeignet.

Industriesektionaltore können zusätzlich mit einem Türpaneel ausgestattet werden, sodass das Tor nicht ständig komplett geöffnet und geschlossen werden muss. Das hat auch den Vorteil, dass gerade im Winter die Temperatur relativ konstant gehalten werden kann.

Anforderungen an Sicherheit

Bei der Auswahl spielt natürlich auch die Sicherheit eine wichtige Rolle. In Werkshallen steht das Betriebsvermögen und auch in Firmengaragen stehen häufig nicht unerhebliche Vermögenswerte. Daher sollten die Tore auch einen entsprechenden Schutz vor Einbruch, Diebstahl und Vandalismus darstellen.

Eine absolute Sicherheit gibt es zwar nicht, aber eine besonders stabile Bauweise und ein geprüfter Einbruchsschutz können Maschinen und Fahrzeuge schützen. Zusätzlich können noch Videoüberwachung und eine durch Bewegungsmelder gesteuerte Beleuchtung zur Abschreckung dienen.

Doch bei der Sicherheit sollte man nicht nur an kriminelle Vorgänge denken. Wie schnell kann man sich an einem Tor einen Finger einklemmen oder das Tor schließt sich automatisch, auch wenn ein Hindernis eigentlich den Mechanismus blockieren sollte. Auch in diesem Fall können Menschen verletzt oder Fahrzeuge beschädigt werden. Bei der Auswahl sollte man daher auf entsprechende Sicherheitsvorteile achten.

Nicht zu unterschätzen – das Klima im Raum

Ist ein Raum relativ luftdicht abgeschlossen, kann sich Schimmel bilden, denn eine gewisse Luftfeuchtigkeit ist immer vorhanden. Das kann zur Gesundheitsgefährdung führen. Stoffe, Hölzer oder andere natürliche Materialien können durch Schimmel unbrauchbar werden. Daher sollte auch Wert auf ein integriertes Belüftungssystem gelegt werden, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Auf diese Weise beugt man Schäden vor. Je nach Bedarf sollte auch eine entsprechende Wärmeisolation gerade in Werkshallen vorhanden sein, um nicht über die Maße Heizkosten zu verursachen.