Textilindustrie: Rennen ums Leiberl

Von adidas über Burberry bis zu Valentino und Boss: Wer die erfolgreichsten Bekleidungslieferanten Europas sind. Und welches Unternehmen gewonnen, welches verloren hat.

Für Herbert Hainer hätte es in den vergangenen Jahren nicht besser laufen können. Rückschläge musste der Chef des deutschen Sportlabels adidas keine hinnehmen. „Wir erzielen in allen Produktkategorien neue Rekorde“, verkündet Heiner siegessicher. Bis 2010 strebt der ehrgeizige Manager die Marktführerschaft in Asien an. Seine Chancen stehen laut Experten gut: Bereits 2008 dürfte der dortige Umsatz um fast 500 Millionen Euro auf rund zwei Milliarden Euro ansteigen. Der anhaltende Höhenflug des Trendlabels kommt für Branchenkenner keineswegs überraschend: „adidas hat den Wandel von der Sportmarke zur Lifestylemarke vollzogen“, analysiert WU-Handelsexperte Peter Schnedlitz. Tatsächlich erinnern die schrill inszenierten Prêt-à-porter-Schauen des Labels bereits seit einigen Jahren an jene internationaler Luxusmarken wie Armani, Versace und Co.

TW-Ranking. Ein aktuelles Ranking des deutschen Magazins „Textilwirtschaft“ zeigt die Vorjahreserfolge und -misserfolge der größten 109 europäischen Bekleidungslieferanten. FORMAT fasst die wichtigsten Gewinner und Verlierer zusammen. In der Auflistung finden sich all jene Unternehmen, die einen Wholesale(Großhandels)-Umsatz mit Bekleidung von mindestens 75 Millionen Euro erzielen. So genannte vertikale Unternehmen wie H&M oder Zara, die ihre Ware in eigenen Läden verkaufen, sind bewusst nicht erfasst. Beide wären mit Umsätzen jenseits der 6,5 Milliarden Euro deutlich voran.

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