Supermax, der Datenmann

Supermax, der Datenmann

Gefragter Medienstar. Max Schrems erklärt komplizierte Sachverhalte laienverständlich und eloquent.

Wie Facebook-Jäger Max Schrems zum weltweit gefragten Datenschutzexperten wurde, wieso der Kampf weiter- gehen wird und das alles auch unterhaltsam sein kann.

Mit einem Paukenschlag setzte der europäische Gerichtshof den Datenschutz wieder auf die Agenda: Das Safe-Harbor-Abkommen ist seit 6. Oktober Geschichte, und damit muss der transatlantische Datenaustausch neu verhandelt werden. Was dabei herauskommt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Datenschutz-Kämpfer Max Schrems hat einen historischen Punkt gemacht und hofft, dass Europa beim neuen Deal besser abschneiden wird. Wer ist der Mann?

Telefoninterviews, Live-Schaltungen in die wichtigsten deutschsprachigen Nachrichtensendungen, dazwischen Pressebriefings - für eine Ochsentour, wie sie Max Schrems seit einer Woche absolviert, bereiten sich andere akribisch vor und reisen mit Beraterstab. Schrems braucht das nicht. Entspannt sitzt er im Kaffeehaus, die Sätze sprudeln aus ihm hervor, unterbrochen ab und zu durch den kurzen Griff zum Smartphone, um Freigaben oder Termine zu organisieren: seinem Gegenüber bleibt er immer präsent und hochkonzentriert.

Der 27-jährige Salzburger ist kein Multitasking-Wunderkind, er hat seine Botschaft so verinnerlicht, dass er sie immer rhetorisch perfekt und pointenreich bringen kann - das klappt bei Markus Lanz am Sofa genauso gut wie nach ein paar Bieren im Pub. Drei sendetaugliche Minuten oder drei Stunden: Schrems ist so flexibel wie sein Publikum heterogen.

Lesen Sie das Porträt über Max Schrems im neuen FORMAT Nr. 41/2015
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