Sturm über Graz

Dem Grazer Traditionsverein SK Puntigamer Sturm droht der Konkurs. Ein Finanzstrafverfahren könnte die derzeit laufenden Sanierungsversuche vereiteln.

Beim SK Puntigamer Sturm hofft man auf ein Fußballwunder. Diesmal geht es allerdings nicht um ein Siegestor in letzter Sekunde, sondern um nicht weniger als den wirtschaftlichen Fortbestand des Vereins. Der Traditionsklub muss bis spätestens 30. September bei der Österreichischen Bundesliga seinen letzten Jahresabschluss einreichen. Doch seit Wochen durchkämmt die Steuerfahndung den Verein, und je länger sie ermittelt, desto unwahrscheinlicher wird ein fristgerechtes Testat unter der Bilanz. Nach bisherigem Kenntnisstand der Behörden fehlen in den Büchern alleine für die Jahre 1998 bis 2001 rund 3,5 Millionen Euro.

Als wäre das nicht schon bedrohlich genug, flatterte Sturm vergangene Woche auch noch ein Sicherstellungsauftrag in Höhe von 500.000 Euro für hinterzogene Lohnsteuern ins Haus. Absender: das Grazer Finanzamt, bei dem der Klub ohnehin bereits mit einer Million in der Kreide steht. Ein identes Schreiben ging an Vereinspräsident Hannes Kartnig – dessen Perspektiven Ankündigungs GmbH ebenfalls von der Steuerfahndung heimgesucht worden war – wobei vom schwergewichtigen Zigarrenraucher sogar zwei Millionen Euro als Sicherstellung gefordert werden.

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