Strache stellt sich hinter Grafs Sprüche:
FP-Chef im Interview mit FORMAT angriffig

Im FORMAT-Interview steht der FPÖ-Chef zu Grafs Kommentar gegen den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Ariel Muzicant: "Muzicant gießt seit Jahren ganz bewusst Öl ins Feuer, reagiert aber äußerst wehleidig wenn er dann selbst kritisiert wird. Wenn er die FPÖ-Gruppe mit Rechtsextremen und Kellernazis oder Generalsekretär Herbert Kickl mit Josef Goebbels vergleicht, dann muss es auch legitim sein, Kritik in seinen Worten an seiner Person zu üben. Wenn man so austeilt, muss man auch Kritik vertragen."

Auf die Frage, ob er den Islam mit Terrorismus gleichsetze, antwortet der Parteichef: "Ich sage ganz bewusst: Nicht jeder Islamist ist Terrorist, aber jeder Terrorist ist Islamist."

Überraschend sind dagegen Straches Vorstellungen zur EU-Erweiterung. Während er den politischen Kontrahenten in der Frage eines möglichen Beitritts Unehrlichkeit vorwirft: " Es ist Realität, dass viele Politiker und Prominente von Androsch über Strasser bis hin zur EU-Kommission Israel neben der Türkei als Mitglied der Europäischen Union wünschen." Er selbst kann sich dagegen einen Beitritt Russlands vorstellen: "Perspektivisch, aber in Jahrzehnten. Es wäre eine gute Entwicklung wenn wir jetzt die Partnerschaft mit Russland vertiefen. Man muss endlich akzeptieren, dass Russland historisch, kulturell und teilweise auch geografisch Teil Europas war und dem Land viel freundschaftlicher begegnen."

Die ganze Geschichte lesen Sie im aktuellen FORMAT 22/09!

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